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Fußball-Relegation

31.05.2015

Kissinger SC hält in Durach das 0:0

Großer Jubel herrschte beim Kissinger SC nach dem 0:0 in Durach. Der Bezirksliga-Zweite hat damit den ersten Landesligisten ausgeschaltet, am 3. und 7. Juni wartet mit dem TSV Ottobeuren der zweite. Der KSC ist zuerst auswärts gefordert.
Bild: Ralf Lienert

Bezirksligist schaltet den Landesligisten aus, weil er das Hinspiel mit 2:1 gewann. Jetzt wartet mit dem TSV Ottobeuren ein noch härterer Brocken

Hoch dramatisch, aber nicht hochklassig war das Rückspiel um den Relegationsplatz in der Landesliga Südwest zwischen dem VfB Durach und dem Kissinger SC. Die Gäste hielten mit letztem Einsatz ihren Kasten sauber und sind mit dem 0:0 eine Runde weiter. Denn das Hinspiel hatten die Kissinger mit 2:1 gewonnen. Bester Spieler auf dem Feld war dabei Angelo Cena; er ging in die meisten Zweikämpfe und gewann sie alle.

Den Kissingern spielte aber auch in die Karten, dass Durachs Johannes Heinle zweimal kurz nacheinander den durchlaufenden Jonas Gottwald unfair am Weiterkommen hinderte und dafür zurecht von Schiedsrichter Florian Neiber aus Günzburg erst die Gelbe und in der 63. Minute die Gelb-Rote Karte gezeigt bekam. Von da an wurde es etwas leichter für die Elf von Trainer Sören Dreßler.

Die Begegnung war fast durchgehend in der Hand des VfB Durach, der alles in die Waagschale warf, um den Abstieg zu vermeiden. Brandgefährlich war dabei Torjäger Roland Ostheimer, er schlug auch alle Ecken und Freistöße. Die beste Torchance für die Gastgeber hatte aber Daniel Mohr in der 33. Minute. Der Stürmer tauchte allein vor Torhüter Robin Scheurer auf, hätte nur noch verwandeln müssen, zog aber den Ball am „langen“ Pfosten vorbei.

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Die Kissinger hatten eigentlich nur drei richtige Chancen: In der vierten Minute spielte sich Jonas Gottwald durch die Abwehr und wagte ein Lupfer, der aber knapp am Tor vorbei strich. In der 85. Minute war es der eingewechselte Fabian Wrba, der eine Ecke direkt abnahm, auch ziemlich gut traf, aber Durachs Torwart Dominik Rotter stand goldrichtig. In der 67. Minute gab es viel Aufregung, weil der KSC ein herrliches Tor erzielt hatte: Abwehrspieler Dardan Gashi verwandelte volley – aber der Schiedsrichter verweigerte dem Treffer die Anerkennung, weil der Duracher Torhüter vorher gefoult worden war.

Der Rest war eine überragende kämpferische Leistung des KSC, die Abwehr stand, wie schon die ganze Saison über, sehr sicher. Nach dem Schlusspfiff waren die Kissinger Verantwortlichen zu keiner Stellungnahme in der Lage, so sehr hatte sie der Ablauf mitgenommen.

Im anderen Relegationsspiel setzte sich der Landesligist durch: Der TSV Ottobeuren behielt daheim gegen den TSV Neusäß mit 2:0 die Oberhand; hier zahlte sich der Gegentreffer aus, den die Allgäuer bei den Augsburger Vorstädtern erzielt hatten. Ottobeuren hat dabei zuerst am Mittwoch 3. Juni, Heimrecht, Kising erwartet dann die Allgäuer zum Showdown am Sonntag, 7. Juni im heimischen Stadion

Kissinger SC Scheurer; Gashi, Rajc (ab 87. Oswald), Berglmeir (ab 46. Wrba), Cena, Friedrich, Lang, Gottwald, Pöhlmann (ab 90. + 2 Mühlberger), Kergel, Genitheim. – Tore Fehlanzeige.

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