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Leichtathletik

02.07.2020

Kissinger messen sich wieder – endlich

Die Athleten des Kissinger SC konnten bei den G-Town Athletics in Gräfelfing endlich wieder ihr Können zeigen.
Bild: Silke Stade

Bei den G-Town Athletics in Gräfelfing zeigen die KSC-Läufer gute Leistungen.

Die Freiluftsaison der Leichtathleten hat am vergangenen Wochenende wieder begonnen. Natürlich sind ähnlich wie im Training auch bei den Wettkämpfen diverse Auflagen zu beachten, wie die Einhaltung der Mindestabstände und Hygienemaßnahmen. Dennoch freuten sich die Athleten des Kissinger SC ganz besonders auf die Teilnahme am ersten Bahnwettkampf in dieser Saison.

Die G-Town Athletics wurden auf der Sportanlage des Kurt-Huber-Gymnasiums in Gräfelfing ausgetragen. Zunächst testeten Annika Becherer (U18) und Lucia Demharter (U20) ihre Form über die 100 Meter. Der Wettkampf wurde in jeweils zwei Läufen ausgetragen. Annika legte im ersten Lauf 13,95 Sekunden vor und konnte die Zeit im zweiten Lauf mit 14,01 Sekunden zwar nicht mehr verbessern, erreichte mit ihrer Leistung aber einen respektablen 13. Platz in der stark besetzten U18. Lucia Demharter konnte im ersten Lauf die Ziellinie nach 14,03 Sekunden überqueren. Im zweiten Lauf konnte sie noch ein paar Zehntel finden und belegte mit 13,81 Sekunden den zweiten Platz in der Gesamtklasse der U20.

Celine Spulak (U20), Johanna Asmussen (U18) und Jakob Stade (U18) hatten sich für die Teilnahme an den 400-Meter-Wettbewerben entschieden. Spulak war mit ihrem Lauf an diesem Tag zwar nicht zufrieden, da sie die ersten 300 Meter zu schnell angegangen war und auf der Zielgeraden zu kämpfen hatte. Dennoch wurde sie in der Altersklasse U20 auf dem zweiten Rang geführt. Johanna Asmussen ging erst zum zweiten Mal über die Stadionrunde an den Start. Sie ging den Lauf zwar etwas zu verhalten an, zeigte auf der letzten Hälfte aber einen starken Kampf gegen die ehemalige Vereinskameradin Sabrina Ahlborn (nun LG Augsburg) und überquerte nahezu zeitgleich mit ihr die Ziellinie. Mit einer tollen Zeit von 64,27 Sekunden konnte sich Asmussen auch über den fünften Platz in der U18 freuen.

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Jakob Stade hatte die Wettkampfpause genutzt und im Wald an seiner Grundlagenausdauer gearbeitet. Nachdem auch das Training auf der Bahn wieder möglich war, wurde in den letzten Wochen ein intensives Training durchgeführt, das auch seine Schnelligkeit verbessern sollte. Das hat offensichtlich Früchte getragen. Mit starken 51,35 Sekunden verbesserte er seine bisherige persönliche Bestleistung um über eine Sekunde und schaffte somit auf Anhieb die Qualifikationsnorm für die Deutschen Meisterschaften. Zudem stand er in der Gesamtwertung ganz oben auf dem Treppchen.

Am 11. Juli will Jakob Stade in Regensburg bei der Oberpfalz Serie des SWC Regensburg in seiner Paradedisziplin über die 800 Meter an den Start gehen. Nach dieser Leistung ist nicht nur Trainerin Sabine Radke sehr zuversichtlich.

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