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Ringen

27.11.2019

Lukas Grundler lässt Mering jubeln

Lukas Grundler (blaues Trikot) freut sich nach seinem Schultersieg mit Trainer Korbinian Krupna über den Meringer 20:12-Erfolg in Penzberg.
Foto: M. Biallowons

Der TSC setzt sich auch in Penzberg durch und zieht mit dem Tabellenzweiten Burghausen gleich.

Derzeit haben die Meringer Ringer-Fans viel zu jubeln. Auch im wichtigen Duell gegen den AC Penzberg setzte sich das Team um Trainer Korbinian Krupna erfolgreich mit 20:12 durch und schließt damit zum Tabellenzweiten aus Burghausen auf.

„Es war knapper als im Hinkampf, aber unsere Fans haben uns zum Sieg gepusht“, bedankte sich Krupna vor allem bei der tollen Unterstützung der TSC-Anhänger, die für Heimatmosphäre sorgten. Den Grundstein zum Sieg legte Michael Rauch im Fliegengewicht. Er schlug gegen Benedikt Gattinger nach einer ausgeglichenen ersten Runde mit einem Kopfzug zum Schultersieg zu (Stand 4:0 für den TSC). Ins Schwergewicht rückte Gabor Hatos auf und deklassierte Peter Vierke nach allen Regeln der Kunst und holte den nächsten „Vierer“. (Stand 8:0).

Merings Taktik geht voll auf

„Die Taktik der Trainer mit der Umstellung ist voll aufgegangen“, lobte TSC-Sportwart Peter Tränkl die Aufstellung. Denn nach dem kampflosen Sieg von André Spiekermann bis 61 Kilo musste Luca Gelb bis 98 Kilo wegen Übergewichts die Punkte abgeben. Mering führte zu diesem Zeitpunkt mit 12:4. Einem frühen Rückstand musste Lennart Bieringer bis 66 Kilo griechisch-römisch nachrennen. Die Durchdreherserie von Martin Welk konnte er nicht mehr aufholen (Stand 12:6). Bis 86 Kilo bekamen die Zuschauer einen Freistilkampf auf höchstem Niveau geboten: Clemens Seidler behielt dabei über Merings Bartosz Sofinski wie bereits im Hinkampf mit 3:1 knapp die Oberhand (Stand 12:7). Nur kurz benötigte Moritz Zeitler bis 71 Kilo Freistil, um Tobias Bauer „aufs Kreuz“ zu legen. Mering zog auf 16:7 davon. Bis 80 Kilo konnte Mering im klassischen Stil keinen Athleten stellen, die Hausherren verkürzten auf 11:16.

Entscheidung mit dem ersten Angriff

Die entscheidende Szene im Duell zwischen Benedikt Rieger und Alexander Dürr bis 75 Kilo griechisch-römisch ereignete sich in der zweiten Runde: Nach einer 5:0-Führung von Rieger überraschte ihn der Gastgeber mit einem Überwurf und rettete den Vorsprung wegen der höheren Wertung beim 7:7-Endstand über die Zeit. Theoretisch hätte Penzberg beim Stand von 16:12 mit einem klaren Sieg noch egalisieren können, doch Lukas Grundler machte bis 75 Kilo Freistil diese Hoffnung mit dem ersten Angriff zunichte: Beinangriff und Schultersieg für den TSC zum 20:12-Endstand. Unter dem Jubel der mitgereisten Fangemeinde ließ sich die Mannschaft verdient feiern. „Das war ein toller Auswärtskampf. Die Fans haben richtig Stimmung gemacht“, freute sich Tränkl. Am Samstag kommt es zum Spitzenkampf der Bayernliga Süd, wenn Mering das punktgleiche Team aus Burghausen empfängt.

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