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Motorsport

10.08.2018

Markus Schormair geht der Sprit aus

Eigentlich lag Markus Schormair (vorne mit der Nummer 10) gut im Rennen. Doch 800 Meter vor dem Ziel ging ihm das Benzin aus.
Bild: Pavel Carda

Aichacher Motorradfahrer muss beim Rennen im tschechischen Brünn 800 Meter vor dem Ziel aufgeben.

 Die Zielfahne hatte Motorradrennfahrer Markus Schormair schon fast vor Augen. Eine letzte Steigung mit anschließender Kurve galt es für den Aichacher noch zu fahren, dann wäre der 19-Jährige beim Rennen des ADAC-Junior-Cup im tschechischen Brünn unter die Top Ten gekommen. Doch so weit kam es nicht.

Plötzlich ruckelte seine Maschine im fünften Gang an der leichten Steigung. Schormair schaltete instinktiv runter – doch auch das half nichts. Wenig später musste der Aichacher seine Maschine abstellen. Anstatt im Ziel zu jubeln, ging der 19-Jährige voller Enttäuschung zurück in die Box. „Das ist sehr ärgerlich, zumal ich ein fehlerfreies Rennen gefahren bin.“ Grund für das späte Aus war das Benzin. Das ging Schormair nämlich einfach aus. „Wir haben uns verkalkuliert. Aufgrund der Hitze haben wir rund zehn Prozent mehr verbraucht als gedacht. Das ist natürlich bitter.“ Ein halber Liter mehr hätte den Nachwuchsfahrer wohl ins Ziel des 60 Kilometer langen Kurses (elf Runden) gebracht. Ärgerlich, weil Schormair das ganze Wochenende gute Leistungen zeigte. Schon im Freien Training lief es gut und Schormair fuhr auf Platz zwölf. Im Qualifying konnte er zwar seine Zeit um zwei Sekunden verbessern, doch da auch die Konkurrenz zulegte, ging er als 14. ins Rennen. Wie gewohnt kam der Aichacher gut ins Rennen und holte gleich in der ersten Runde auf. Nach zwei Runden lag er schon auf Rang zwölf. Am Ende stand der 19-Jährige dann aber doch mit leeren Händen da. Der Aichacher war dermaßen gefrustet, dass er gar keine Lust mehr hatte, am Sonntag zu verfolgen, was die Profis in der Königsklasse, der Moto-GP, auf demselben Kurs machten. Durch den Ausfall verlor Schormair auch seinen Platz unter den Top Ten in der Gesamtwertung. „Das ist ärgerlich, zumal ich absolut im Soll war. Jetzt muss ich mir meinen Platz in den letzten Rennen wieder zurückholen.“

Noch drei Rennen stehen für den Aichacher auf dem Programm. Bevor es im September zum großen Finale, bei dem zwei Rennen gefahren werden, ins niederländische Assen geht, steht Schormair bereits an diesem Wochenende wieder in den Startlöchern. Im österreichischen Spielberg will der 19-Jährige Wiedergutmachung betreiben. „Ich muss mich im Qualifying noch mehr konzentrieren. Ich fahre zu viel allein und profitiere deshalb kaum vom Windschatten der anderen. Die Strecke in Spielberg liegt mir aber.“

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