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Volleyball Bayernliga

29.03.2015

Meisterjubel im Goldregen

Riesengroß war der Jubel bei den Friedberger Volleyballerinnen, die im „goldenen Konfettiregen“ den 3:1-Sieg gegen Freising und damit die Meisterschaft in der Bayernliga Süd feiern durften.
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Riesengroß war der Jubel bei den Friedberger Volleyballerinnen, die im „goldenen Konfettiregen“ den 3:1-Sieg gegen Freising und damit die Meisterschaft in der Bayernliga Süd feiern durften.
Bild: Kleist

Friedbergs Damen feiern vor über 300 Zuschauern im Endspiel gegen den SC Freising einen souveränen Erfolg und lassen dann ihrer Freude freien Lauf

20 Jahre ist es her, dass ein Damen-Team des TSV Friedberg in der Regionalliga vertreten war – nun ist es wieder so weit. Nach dem beeindruckenden 3:1 (25:12, 25:23, 18:25, 25:16) im Endspiel gegen den SC Freising ist Friedberg Bayernliga-Meister und darf aufsteigen.

Es ging um alles oder nichts beim letzten Saisonspiel und es war ein Finale, wie es brisanter nicht mehr sein konnte: Erster gegen Zweiten. Die Tatsache, dass der Verlierer nicht einmal auf dem einen Relegationsplatz landen würde, erhöhte den Druck enorm. Die Rothenberghalle war mit über 300 Zuschauern zum Bersten voll und die Fans sorgten mit ihrer lautstarken Unterstützung für ein wahres Gänsehaut-Feeling.

Die Gäste aus Freising verschliefen offensichtlich den Start. Trotz etlicher Aufschlagfehler auf Friedberger Seite führte der TSV schnell und sicherte sich den ersten Satz überraschend deutlich mit 25:12. „Wir machen alles richtig und im nächsten Satz genauso weiter – aber rechnen damit, dass die sich sicher noch wehren werden. Kampflos gibt Freising das Spiel nicht ab“, so die zufriedenen, aber auch warnenden Worte von Trainer Alex Wiskirchen. Dennoch machte alles den Anschein, als könnten die „wilden Uschis“ aus Freising dem TSV nicht allzu viel entgegensetzen. Anfangs waren die Teams auf Augenhöhe, dann setzte sich Friedberg ab und hatte beim 24:19 fünf Satzbälle. Aber jetzt kämpfte Freising um jeden Ball, wehrte vier Satzbälle ab, ehe die frisch eingewechselte Moni Rittel mit einem direkten Angriffspunkt die aufkeimenden Hoffnungen im Ansatz erstickte.

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Nur noch ein einziger Satzgewinn trennte jetzt die TSV-Damen von der Meisterschaft. Aber nun legten sich die Freisingerinnen noch einmal voll ins Zeug, gaben alles und erspielten sich erstmals eine kleine Führung. Friedberg blieb jedoch dran und konnte zum 13:13 wieder ausgleichen. Dann aber klappte irgendwie nichts mehr und die Fehlerquote stieg an. „Von außen sah das aus, als würden sich irgendwie alle im Team grad eine persönliche Auszeit gönnen“, kommentierte Spielerin Kerstin Falter das Geschehen. Freising nutzte natürlich die Situation und holte sich den Satz mit 25:18. Jetzt wurde es wieder brenzlig für die bislang sehr souverän auftretenden TSV-Damen. Je nachdem, wie das Spiel des Mitkonkurrenten Mauerstetten ausgehen würde, wäre bei zwei verlorenen Sätzen die Meisterschaft futsch. Aber Friedberg besann sich auf seine Stärken. Nach einer Aufschlagserie von Franziska Bender zum 7:3 lief auch der Rest für den TSV wieder wie am Schnürchen. Andrea Greif wurde im Angriff immer wieder gesucht und Freising fand dagegen kein probates Mittel. Dazu kam, dass jetzt auch Nicki Sandru im Block eine fast unüberwindbare Mauer bildete. Dieser geschlossen starken Leistung mussten sich die Freisinger schließlich ergeben und nach etwas mehr als 90 Minuten gewannen die TSV-Damen mit 25:16 und 3:1 nach Sätzen. Der Jubel war verständlicherweise grenzenlos. „Diese Meisterschaft ist das Ergebnis einer sensationellen Mannschaftsleistung. Wir haben immer miteinander und füreinander gekämpft, zusammengehalten und als Team gespielt. Jeder Einzelne hat mit seinem Engagement zu dem Erfolg dieser Saison beigetragen“, so der strahlende Alex Wiskirchen.

Friedberg Bender, Greif, Herrmann, Hirscht, Kahl, Köber, Peter, Reinhart, Rittel, Rudolf, Steidl, Sandru.

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