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08.02.2015

Mering beklagt erneut Verletzte

Amir Mozaffari (rechts) bremst Meitingens Denis Buja – der MSV gewann den Test in Gersthofen mit 3:0.
Bild: Kleist

 Nach den Tests gegen Rain und Meitingen drohen zwei Spieler länger auszufallen

Die Ergebnisse der ersten beiden Testspiele – 1:2 gegen Rain und 3:0 gegen Meitingen – waren für Merings Trainer Günter Bayer nebensächlich. Was dem 61-Jährigen jedoch „gewaltig aufstößt“ ist die Tatsache, dass zwei seiner Akteure länger auszufallen drohen.

Im Spiel gegen den Bayernligisten Rain erwischte es Maximilian Lutz und Peter Schmitt. Lutz stieg ein Gegenspieler auf den großen Zeh – und der Zeh ist nun dick geschwollen, der Nagel blutunterlaufen. Der Nagel wird laut Bayers Ansicht wohl aufgebohrt und eventuell auch abgenommen werden müssen. „Das ist ärgerlich, zumal Lutz schon in der Vorrunde oft wegen muskulärer Probleme passen musste. Es wäre schlecht, würde er nun wieder Teile der Vorbereitung verpassen“, meinte Bayer. Peter Schmitt wurde fünf Minuten nach seiner Einwechslung böse „umgenietet“, fiel auf die Schulter und konnte daraufhin seinen Arm nicht mehr bewegen. Er musste am Sonntag ins Krankenhaus. „Was genau los ist, wissen wir nicht, aber es sah nicht gut aus“, erklärte Merings Trainer. Zumindest halbwegs konnte man dann Entwarnung geben: Gebrochen sei nichts hieß es, doch geprellt und die Bänder gedehnt. Ausfallen wird Schmitt in jedem Fall einige Zeit. Vom Spiel war Bayer durchaus angetan. „Es war ein Spiel auf gutem Niveau mit hohem Tempo, bei dem uns am Ende etwas die Kraft ausgegangen ist“, analysierte er. Eine Halbzeit lang waren die beiden Mannschaften auf Augenhöhe.

Agustin Barbano brachte Mering in Führung (20.), nach dem Seitenwechsel glich Szuszko zum 1:1 aus (70.) und Kinzel erzielte fünf Minuten später das 2:1 für Rain.

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Am Sonntag ging es dann in Gersthofen gegen den Tabellenführer der Bezirksliga Nord, den TSV Meitingen. Bei Temperaturen knapp unter dem Gefrierpunkt setzten sich die Meringer am Ende verdientermaßen mit 3:0 durch. Dabei hatte der Landesligist mehr Ballbesitz und setzte die Meitinger immer wieder unter Druck. „Meitingen war aber ein starker Gegner, der uns alles abverlangt hat und die hätten durchaus ein Tor verdient gehabt“, so Trainer Bayer. Den Torreigen eröffnete Manuel Müller in der ersten Halbzeit mit einem Foulelfmeter. Nach dem Seitenwechsel ließen Daniel Zweckbronner und kurz vor Schluss wieder Agustin Barbano die Treffer zum 2:0 und 3:0 folgen.

Doch auch dieses Spiel hielt eine schlechte Nachricht bereit: Torhüter Daniel Sedlmeir verdrehte sich nach einem Zusammenprall mit einem Meitinger Stürmer das Knie und musste in der Pause in der Kabine bleiben – für ihn kam Adrian Wolf. „Bleibt abzuwarten, was da rauskommt – hoffentlich nichts Schlimmeres“, so Bayer.

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