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Landesliga Südwest

10.11.2019

Mering siegt unter der Zugspitze

Noah Kusterer (Mitte) rettet hier gegen Garmischs Jonas Poniewaz. Der Meringer trat beim 3:2-Sieg seiner Elf unter der Zugspitze auch noch als Torschütze in Erscheinung.
Foto: Oliver Rabuser

Der SV Mering gewinnt auch ersatzgeschwächt in Garmisch-Partenkirchen. In der Schlussminute retten Baumanns Fingerspitzen dem MSV die drei Punkte.

„Wir haben uns das Glück erlaufen“, bilanzierte ein zufriedener Ajet Abazi. Merings Trainer ordnet den Dreier unter der Zugspitze, das 3:2 beim 1. FC Garmisch-Partenkirchen, in den Bereichen „Kampfbereitschaft und Teamleistung“ als berechtigt ein. Dass die spielerische Note beim MSV weitgehend außen vor blieb, machte Abazi an der Aufstellung fest. „Fünf Stammspieler sind da nicht zu verkraften“.

Die Gäste setzen die Akzente

Wobei die Gäste anfangs sehr wohl Akzente setzten. Markus Gärtner, der auffällig stark spielte, fuhr nach Stockfehler von Florian Langenegger den ersten Konter, traf dabei ob der Reaktionsschnelligkeit von FC-Keeper Stefan Schwinghammer nur den Außenpfosten. Auch beim Führungstreffer trat Gärtner als Initiator in Erscheinung. Er behauptete den Ball so lange, bis sich die FC-Defensive ausnahmslos auf ihn konzentriert hatte, im Zentrum hingegen Fatih Cosar relativ unbedrängt vollstrecken durfte. Der Ausgleich der Werdenfelser fußte auf einer gelungenen Stafette über Jonas Poniewaz und Stefan Lorenz.

Mering mit erfolgreichen Nadelstichen

Doch Mering setzte weiter seine Nadelstiche. Eigentlich hatte Maximilian Lutz bereits freie Bahn zm 2:1, doch FC-Verteidiger Maxi Heringer rettete mit einer spektakulären Flugeinlage. Nichts zu machen war dagegen beim anschließenden Eckball, der auf Noah Kusterer zurückgelegt und letztlich von Christoph Schmidt entscheidend abgefälscht wurde. Zuvor holte Abazi Julius Drevs frühzeitig vom Platz; in ihm erkannte der Coach ein Sicherheitsrisiko in der Viererkette. „Ihm ging´s nicht gut, er war nicht gut drauf“, erläuterte Abazi die Maßnahme. Dusel hatten der MSV, als Moritz Müller einen Kopfball freistehend daneben setzte. Müller war es dann auch, der mit geschickter Ballannahme und präzisem Abschluss in den Torwinkel den neuerlichen Gleichstand herstellte.

Gärtner erzielt das Siegtor

Doch auch hierfür wussten die Schwaben eine Antwort. Gärtner schraubte sich nach einer Stunde in eine Flanke von Michael Fuchs, markierte per Kopf den dritten Streich. Abazis ursprüngliche Direktive lautete, den Gegner „zehn bis 15 Meter vor unserem Sechzehner“ in Schach zu halten. Das aber klappte nicht wirklich optimal. „Garmisch hat uns stark unter Druck gesetzt“, so der Trainer. Mering verteidigte sehr tef stehend zuvorderst mit Geschick und einem tadellosen Julian Baumann im Kasten. In der Nachspielzeit aber musste der MSV ein weiteres Mal Beistand von oben in Anspruch nehmen. Müllers Flachschuss aus 17 Metern hätte unweigerlich den Weg in die lange Torecke gefunden. Doch Baumann berührte den Ball marginal mit den Fingerspitzen, sodass am Pfosten Endstation für die Gastgeber war.

Mering Baumann, Szilagyi, Bytyqim Drews (24. Fuchs), Kusterer 70. Kristen), Fitas, Lutz, Cosa, Buchhart (83. Rech), Mittermeier, Gärtner – Tore 0:1 Cosar (14.), 1:1 Lorenz (20.), 1:2 Kusterer (26.), 2:2 Müller (53.), 2:3 Gärtner (60.) – Schiedsrichter Michael Hochrinner – Zuschauer 160

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