Fußball-Vorbereitung

24.06.2019

Mering sieht zweimal Rot

Hier setzt sich Merings Maximilian Lutz noch im Zweikampf ein, nach 36 Minuten sah der MSV-Mittelfeldakteur die Rote Karte.
Bild: Rudi Fischer

Trainer Ajet Abazi ist mit der fußballerischen Vorstellung aber zufrieden.

Dass der SV Mering zu dieser frühen Phase in der Saisonvorbereitung gegen einen Bayernligisten verlieren würde, das war irgendwie zu erwarten. So wird dem 0:3 des MSV gegen den Bayernligaaufsteiger Türkspor Augsburg auch nicht allzu große Bedeutung beigemessen. Ergebnisse stehen beim neuen MSV-Trainer Ajet Abazi auch nicht im Vordergrund, sondern mehr die Art und Weise, wie sein Team sich präsentiert, welche Fortschritte es macht.

In Unterzahl dann ohne Chance

Und mit dem rein Fußballerischen war der neue Coach durchaus zufrieden. „Es war ja doch sehr warm und die Jungs haben eine ordentliche Einheit hingelegt“, erklärte er. Was ihm allerdings absolut nicht gefallen hat, waren die zwei Roten Karten, die sich zum einen Maximilian Lutz und zum anderen Spielführer Stefan Wiedemann abgeholt hatten. Lutz hatte sich in der 36. Minute den Roten Karton für ein Foulspiel abgeholt, Wiedemann musste nach 79 Minuten vorzeitig zum Duschen. „Der Platzverweis gegen Lutz war vielleicht etwas überzogen, die Karte war meines Erachtens übertrieben“, so Abazi, der sich mit Kritik an Unparteiischen sehr zurückhält. Dafür ärgerte er sich über den Platzverweis von Wiedemann sehr. „Das war eine Aktion, die darf ihm als Spielführer nicht passieren – das war ein versuchtes Nachtreten, wobei der Ball schon außer Reichweite war. Das war eine Überreaktion, die er in Punktspielen nicht zeigen darf“, meinte der Trainer. Mering hatte in Unterzahl bis zur 63. Minute das 0:0 gehalten, ehe Emre Arik die Augsburger in Führung brachte. „Mit zwei Mann mehr haben es die Augsburger dann sehr clever gespielt, den Ball super laufen lassen und noch zwei schön herausgespielte Tore erzielt“, sagte Abazi. Erneut Arik und Tobias Heikenwälder (86./88.) schossen den 3:0-Endstand heraus. Am Donnerstag steigt der nächste Test, dann gastiert Mering beim TSV Landsberg.

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