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Schach

07.03.2020

Mering verlässt die Abstiegsplätze

Nach dem Sieg im Kellerduell gegen Mindelheim sind die Chancen auf den Klassenerhalt gestiegen. Auch bei Meisterschaften spielen Meringer groß auf

Mering I hat nach dem Kellerduell in der Schwabenliga 1 gegen Mindelheim I die Abstiegsränge verlassen und belegt zwei Spieltage vor Saisonende den siebten Tabellenplatz mit 5:7 Mannschaftspunkten. In dem einseitigen Wettkampf dominierte der Favorit nach Belieben und behielt mit 6,5:1,5 klar die Oberhand.

Da von der Regionalliga wohl keine schwäbische Mannschaft in die Schwabenliga 1 absteigt, würde der siebte Tabellenplatz für den Klassenerhalt reichen. Mering hat aber noch das schwerere Restprogramm im Vergleich mit dem Tabellenachten Bad Grönenbach, das noch gegen Mindelheim I spielt. Gegen den fast 300-DWZ (Deutsche Wertungszahl)-Punkte schwächeren Manfred Fischer gelang Stefan Stoll sein erster schöner Angriffssieg in dieser Saison. Mit Damenfang ließ Alexander Gerhard gegen den Ersatzmann Willibald Hartmann aufhorchen, ihm war der ganze Punkt nicht mehr zu nehmen. Schon seinen zweiten Erfolg im zweiten Spiel feierte der Ersatzmann Gero Gode gegen Günther Specht. Ein Remisangebot lehnte Michael Haubrich gegen Wolfgang Schumertl ab und wurde mit der Aufgabe des Mindelheimers nach zwei Bauerngewinnen belohnt.

Vom fehlenden Verteidigungskonzept von Horst Kallweit profitierte Winnie Rebitzer und führte den Königsangriff zum ersten Saisonsieg. Schon den dritten Zähler in Folge sicherte sich Ernst-Michael Kürschner gegen Ulrich Schrauder. Die bestechende Form des in die erste Mannschaft aufgerückten Kürschner zeigt auch die offene Friedberger Stadtmeisterschaft, in der die zwei Meringer Kürschner und Richard Essler das Feld anführen.

Eine solide Leistung zeigte Sepp Neiß mit seinem Remis gegen Robert Frei. Am Spitzenbrett hinderte Franz Sirch den besten Meringer Spieler Norbert Krug an der Rochade und attackierte den König. In aussichtsloser Position gab Krug auf und bescherte den Mindelheimern den einzigen Sieg.

In der Kreisliga 2 trennten sich Mering II und Schachfreunde III 4:4. Es gewannen Gero Gode und Klaus Jovy. Unentschieden spielten Helmut Strobl, Adrian Dongoroz, Johann Müller-Zurlinden und Bernhard Widl. Damit befindet sich Mering II im Mittelfeld.

Das in toller Atmosphäre ausgetragene Rosenmontagsblitz der SG Augsburg gewann Norbert Krug. Bei 18 Teilnehmern belegte Richard Essler den fünften, Winnie Rebitzer den sechsten und Gero Gode den siebten Platz. Bei der schwäbischen Blitzmeisterschaft errang Norbert Krug den geteilten dritten Platz, Klaus Jovy sicherte sich den Ratingpreis unter DWZ 1750.

Auch im Jugendbereich machte Mering auf sich aufmerksam. Malte Bolenski belegte bei der schwäbischen Jugend-Einzelmeisterschaft in der Altersklasse U14 den zufriedenstellenden achten Platz.

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