Bezirksoberliga

11.05.2012

Meringer Rechenspiele

Michel Fiorentino (links) und der SV Mering stehen heute in Nördlingen vor einem schweren Gang.
Bild: Fischer

Der MSV muss heute beim Tabellendritten TSV Nördlingen ran. Noch hat man alles selbst in der Hand, aber Trainer Bayer muss diesmal Torhüter Wolf ersetzen

Zwei Spieltage noch, dann ist die Saison in der Bezirksoberliga Geschichte – und die Liga gleich mit. Denn aufgrund der Ligenumstrukturierung wird es die BOL nicht mehr geben – die in ihr vertretenen Teams werden dann auf Landesliga und Bezirksliga verteilt. Und ganz dicht vor dem Aufstieg in die Landesliga steht auch der SV Mering, der ja erst letztes Jahr in die BOL aufgestiegen war. Noch fehlt dem Team von Günter Bayer das letzte kleine Schrittchen zum ersehnten Ziel, den Sprung nach oben direkt und ohne Relegation zu schaffen.

Am heutigen Samstag allerdings haben die Meringer mit dem Spiel beim TSV Nördlingen (15.30 Uhr) eine enorm hohe Hürde vor der Brust. „Das wird alles andere als leicht. Nördlingen und Affing, gegen die wir ja am letzten Spieltag noch spielen, sind das Beste, was die Liga zu bieten hat“, meinte Trainer Günter Bayer anerkennend. Den wurmte es auch, dass seine Truppe nicht schon am vergangenen Spieltag alles klar gemacht hat. Doch mit dem 0:1 beim FC Memmingen II „vertagte“ man das Thema Aufstieg.

Und wie es oft so ist, wenn man eine solche Chance liegen lässt, dann kommt noch weiteres Ungemach dazu. „Wir müssen mit Torhüter Wolf einen gravierenden Ausfall kompensieren“, so Trainer Bayer. Wolf verletzte sich im Training am Rücken, für ihn steht Sascha Bobak zwischen den Pfosten. Auch Michael Hildmann und Admir Hajdarevic fehlen, ein dickes Fragezeichen steht hinter Bujar Bitic, der kurzfristig in den Kosovo reisen musste. „Wir hoffen, dass er rechtzeitig wieder da ist“, so Bayer.

Natürlich hat man auch in Mering schon Rechenspielchen angestellt – was könnte reichen, was muss passieren, um direkt nach oben zu kommen? „Die Spanne der Möglichkeiten ist ziemlich breit gefächert: Vielleicht reicht ein Punkt, vielleicht brauchen wir auch keinen mehr, vielleicht drei“, meinte Bayer. „Am besten wäre es, wenn wir am Samstag alles klar machen würden, doch das wird sicher schwer. Nördlingen ist zwar durch, doch abschenken werden die auch nichts“, ist sich Bayer sicher.

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