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Turnen

19.11.2019

Meringerinnen strahlen in Illertissen

Die frischgebackenen schwäbischen Meisterinnen vom TSC Mering von links: Amelie Vareille, Karolina Tränkl, Ricarda Martin, Maike Tolks und Hannah Rose. Ricarda Martin und Amelie Vareille waren dabei auch in der Einzelwertung die besten Turnerinnen.
Foto: Sonja Wolf

Die jungen Damen des TSC holen sich mit einem beeindruckenden Vorsprung den Titel bei den schwäbischen Meisterschaften. Zwei führen auch die Einzelwertung an.

Einen besonderen Erfolg feierten die Turnerinnen des TSC Mering. Bei den Mannschaftsmeisterschaften des Turnbezirks Schwaben siegte das Meringer Team souverän mit 7,5 Punkten Abstand zur zweitplatzierten Mannschaft Team Allgäu I – und durfte sich so über den Titel schwäbischer Meister freuen.

TSC-Mädels sind in Topform

Ricarda Martin, Amélie Vareille, Maike Tolks, Hannah Rose und Karolina Tränkl, die dieses Jahr bereits in die höchste bayerische Landesliga LK2 aufgestiegen waren, bewiesen erneut ihre derzeitige Topform. In Illertissen gingen die besten Teams der Turngaue Augsburg, Allgäu, Oberdonau und Iller-Donau an die Turngeräte Sprung, Stufenbarren, Schwebebalken und Boden. Mering startete für den Turngau Augsburg.

An den ersten beiden Geräten der Meringerinnen, am Sprung und am Barren, wurde routiniert und fehlerfrei geturnt. Im Kampfgericht am Stufenbarren saß Carina Umlauf, selbst langjähriges Mitglied des Teams, zur Zeit verletzungsbedingt pausierend, und wertete für den TSC.

Zittern am Schwebebalken

„Das war so lustig, dass Carina da saß, uns offiziell begrüßte und ans Gerät rief“, Maike Tolks musste lachen, als sie ihre Übung am Stufenbarren begann, die Stimmung im Team war gelöst. Das änderte sich schlagartig beim Einturnen am Schwebebalken. Hektik und starke Nervosität machten sich breit, auch die Trainerinnen der Mädels Ingrid Martin und Sonja Wolf ließen sich davon anstecken und beobachteten atemlos die Übungen ihrer „Mädels“. Dank großer Wettkampferfahrung bewältigte das TSC-Team trotz zittriger Beine auch den Schwebebalken. Nicht fehlerfrei. Einige der schweren Verbindungen wurden vom Kampfgericht nicht anerkannt, aber es gab lediglich einen Sturz. Da die Konkurrenz erheblich öfter vom zehn Zentimeter schmalen Gerät abstieg, holten die Meringerinnen wichtige Punkte.

Letztes Gerät war der Boden. Ricarda Martin, AmelieVareille und Karolina Tränkl kassierten für ihre spritzigen Übungen die drei höchsten Bodenwertungen überhaupt. Hannah Rose war glücklich, ihr gelang erstmalig der Salto rückwärts. Maike Tolks hingegen war unglücklich über ihre Wertung, die keiner nachvollziehen konnte.

Zwei führen die Einzelwertung an

Als Mering bei der Siegerehrung mit 194,85 Punkten ganz oben auf dem Treppchen landete, strahlten die 17- bis 21-jährigen Frauen mit Kampfrichterin Carina Umlauf um die Wette. Platz zwei ging an das Team Allgäu I mit 187,35 Punkten, Platz drei holte sich der Turngau Oberdonau mit 185,00 Punkten. Für Mering war dies ein erfolgreicher Abschluss einer starken Saison. Als Sahnehäubchen obendrauf gab es in der Einzelwertung hervorragende Plätze für alle. Mering stellte mit Ricarda Martin sogar die Gesamtsiegerin der LK2, dicht gefolgt von Amelie Vareille, die Zweite wurde.

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