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Friedberg

01.08.2020

Nach Corona-Pause: Neustart für die Schwertkünstler

Bei den Sportfreunden Friedberg werden auch traditionelle japanische Schwertkünste unterrichtet. Das war in Corona-Zeiten sehr herausfordernd.
Bild: Sigmund Becker

Plus Die Schwertkünstler der Sportfreunde Friedberg können nach der Corona-Zwangspause wieder trainieren. So geht es für die Gruppe weiter.

Während der Corona-Pandemie mussten auch die japanischen Schwertkünstler der Sportfreunde Friedberg pausieren. Nach zweimonatiger Pause konnte aber wieder in kleinen Gruppe im Freien trainiert werden. Ab Ende Juni war dann auch wieder ein Hallentraining unter Berücksichtigung der Abstands- und Hygienevorgaben möglich.

Mit ausschlaggebend für die schnelle Wiederaufnahme des Trainings war auch, dass neben einem angepassten Trainingskonzept einerseits Iaido kontaktlos mit echten Schwertern geübt wird und andererseits in Kendo auch bei Partnerübungen und im Zweikampf durch die Holz- und Bambusschwerter ein entsprechender Abstand eingehalten werden kann.

Der verschobene Iaido- und Kendo-Lehrgang wurde nun in Derching nachgeholt. Trotz einer reduzierten Teilnehmerzahl war der Lehrgang sehr erfolgreich, da neben einem individuellen Training auch einige Prüfungen erfolgreich absolviert wurden – darunter zwei Meisterprüfungen in Iaido. Wie auch in den vergangenen Jahren hatte Sigmund Becker, Leiter der Gruppe Budo Friedberg, seinen langjährigen Lehrer Thomas Preston (5. Dan) eingeladen, um ihn bei den Prüfungen zu unterstützen.

Nach Corona-Pause: Neustart für die Schwertkünstler

Schwertkunst in Friedberg: Was es mit den Techniken auf sich hat

Los ging es mit Iaido. Bei dieser Kampfkunst werden technische Schwertübungen mit echtem Schwert gegen imaginäre Gegner durchgeführt. Die Techniken und Formen werden stets alleine durchgeführt. Für Schüler mit entsprechender Kompetenz bestand die Möglichkeit, sich der Prüfung für die nächsthöhere Graduierung zu unterziehen. Marcus Floßmann und Oliver Gerl legten die Meisterprüfung zum 1. Dan Iaido ab. Dabei mussten die beiden die knapp 30 Schwertformen vorführen. Damit umfasst nun die Gruppe bei den Sportfreunden Friedberg neben zahlreichen Anfängern und einigen Fortgeschrittenen auch drei Schwarzgurte in Iaido.

 

Nach einer Pause ging es mit Kendo weiter, dem Übungskampf mit Bambusschwert gegen Gegner in Rüstung. Wie auch in Iaido üben Anfänger zunächst mit dem Holzschwert alleine die Techniken. Fortgeschrittene üben mit Partner den Zweikampf in Rüstung mit Shinai (Bambusschwert). Auch in Kendo hat ein Teilnehmer eine Prüfung zum 3. Kyu (Braungurt) erfolgreich absolviert. Nach rund sechs Stunden endeten der Lehrgang und auch ein sehr bewegtes Trainingshalbjahr bei Budo Friedberg. Nach der Sommerpause soll es im September wieder mit dem regulären Hallentraining weitergehen. (AZ)

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