Fußball-Landesliga

27.11.2015

Noch einmal Vollgas geben

Den Weg versperren müssen die Kissinger Abwehrspieler, hier Fabian Wrba (rechts) ihren Gegner, wenn sie heute aus Dinkelsbühl Zählbares mitnehmen wollen.
Bild: C. Kolbert

Der Kissinger SC ist am Sonntagnachmittag in Dinkelsbühl und trifft dort auf einen Gegner, der nur noch wenig zu verlieren hat

Noch heuer in die Verlängerung muss der Aufsteiger aus Kissing, wenn das Wetter mitspielt. Denn das Nachholspiel gegen den SC Fürstenfeldbruck ist für Sonntag, 6. Dezember, terminiert. Vorher aber gilt es, sich eines Angriffs von „tiefer unten“ zu erwehren: Der KSC gastiert am Sonntag in Dinkelsbühl.

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Der erfahrene Landesligist hat heuer erst 13 Zähler geholt, drei Siege und vier Unentschieden und rangiert damit ganz am Tabellenende. Das macht den Gegner natürlich gefährlich – Kissing kommt als Punktelieferant enorm in Frage. „Und das wollen wir natürlich nicht zulassen“, sagt Trainer Daniel Framberger. Seine Verletzung ist inzwischen so weit kuriert, dass er wieder im Training mitmachen kann. „Das sieht ganz gut aus. Aber vor der Winterpause werde ich nicht mehr aktiv ins Spielgeschehen eingreifen.“

Partie wird keinen Schönheitspreis gewinnen

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Zudem müssen die Kissinger zwei Urlauber ersetzen: Fränki Rajc und Alexander Kergel stehen nicht zur Verfügung. Weiterhin verletzt sind Mike Frycer, Robin Scheurer; kaum trainieren konnten Serhan Keles und „Shorty“ Friedrich. „Also müssen wir etwas rumbasteln mit der Mannschaft. Aber wir werden auf jeden Fall elf Mann zusammenbringen“, so Framberger. Und diese Spieler werden sich noch einmal reinhängen, werden Vollgas geben um dem Ansturm der Dinkelsbühler stand zu halten. „Es ist enorm wichtig, vom Kopf her da zu sein und den Kampf anzunehmen“, weiß Framberger. Er und Bartl rechnen nicht damit, dass diese Begegnung irgend etwas mit einem Schönheitspreis zu tun haben könnte. „Das wird ein richtiger Fight!“ Die Kissinger wollen auf jeden Fall Zählbares aus dem Fränkischen mitnehmen. In der Hinrunde gab es einen 2:1-Erfolg, der angesichts der gegnerischen Großchancen als glücklich bezeichnet wurde. Wobei sich die Tendenz, Chancen nicht zu nutzen, bei Dinkelsbühl fortgesetzt hat: Der Sturm der Sportfreunde war mit 17 Treffern ein laues Lüftchen, mancher Torjäger der Liga liegt von diesen Wert alleine nicht weit entfernt.

Framberger/Bartl haben diese Woche dreimal zum Training gebeten, um die Spannung auf das Wochenende aufrecht zu erhalten, obwohl das Gastspiel der Fürstenfeldbrucker nicht stattfand. „Die Verhältnisse waren aber nicht besonders. Gerade am Dienstag war es aber total vereist“, erzählt Framberger. Anpfiff in Dinkelsbühl ist am Sonntag um 14 Uhr; der Verein fährt mit dem Bus, Fans sind dabei willkommen. Abfahrt ist um 10.30 Uhr am Sportheim.

Die weiteren Begegnungen Oberweikertshofen – Kaufbeuren, Fürstenfeldbruck – Meitingen (bd. Samstag, 14 Uhr); Memmingen II – Gundelfingen (Samstag, 14.30 Uhr); FV Illertissen II – Feuchtwangen, Egg a.d.Günz – Türkspor Augsburg, Aindling – Ichenhausen, Raisting – Nördlingen (alle Sonntag, 14 Uhr).

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