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Kreisklasse Augsburg Mitte

15.10.2012

Ottmaring ist wieder vorne mit dabei

Gleich fünfmal jubeln durften die Spieler der SF Friedberg im Derby gegen den SV Mering II.
Bild: kolbert-press

Verdienter 5:2-Heimsieg über die TSG, während Spitzenreiter Bärenkeller über ein Remis gegen den TSV Friedberg II nicht hinaus kommt. SF Friedberg mit klarem 5:1 über Mering II

Friedberg Zwei Derbys prägten diesen Spieltag. Die Sportfreunde Friedberg schlugen den SV Mering II mit 5:1 und den Sport-Freunden Bachern gelang beim FC Stätzling II ein knapper Auswärtssieg. Und der TSV II stand im Bärenkeller denkbar knapp vor einem solchen. Am meisten aber profitierte der SV Ottmaring.

SpVgg Bärenkeller – TSV Friedberg II 2:2 Bis zur letzten Minute führte das Team vor Abteilungsleiter „Bob“ Mendel beim Spitzenreiter mit 2:1. „Und dann kriegst noch einen ungerechtfertigten Elfmeter“, grollt Trainer Markus Specht. Zweimal hatte sich die gesamte TSV-Abwehr den Schüssen der Gastgeber entgegengeworfen und Mendel den Ball schon zur Ecke gegrätscht. Der Schiedsrichter aber sagte, es habe beim zweiten Schuss ein Foul gegeben und pfiff Strafstoß, den Winatschek zum Remis nutzte. Davor hatten Gabriel (11.) zum 1:0 getroffen, Makowski (21.) per Freistoß ausgeglichen und Kandler in der 87. Minute einen Konter schön zum 1:2 vollendet.

SF Friedberg – SV Mering II 5:1 Die Gäste dezimierten sich durch zwei Gelb-Rote Karten und die daraus resultierende Unterzahl spielte den Ostlern natürlich in die Karten. Karakurt sorgte für die 1:0-Führung. Dann hatten die Meringer in der 30. Minute Pech, als sich ihr Sturmführer Matthias Nusko verletzte und ausscheiden musste. Die 2:0-Halbzeitführung resultierte im Anschluss an eine Gästeecke. Den schnellen Konter vollendete Mackovic. In der zweiten Hälfte nahm die Partie etwas mehr Fahrt auf und so konnte Schmidt den durchgebrochenen Karakurt in der 50. Minute nur noch per Foulspiel bremsen. Der Sportfreunde-Torjäger ließ sich die Chance nicht entgehen und verwandelte den fälligen Strafstoß souverän zum 3:0. Der SV Mering gab jedoch in keiner Phase auf und schaffte durch einen für Zerle unhaltbar abgefälschten Freistoß den Anschlusstreffer durch den Kapitän Schuster. Immer, wenn die Ostler den Ball schnell laufen ließen, kamen sie zu Möglichkeiten, von denen Mackovic mit einem herrlichen Freistoßtor eine zum 4:1 nutzte. Und auch der nächste zügig vorgetragene Konter über Mackovic führte zum Erfolg – Karakurt machte mit dem 5:1 alles klar. (FSE)

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SF Friedberg Zerle, Zechel, Pflantz, Heim, Gottwald, Schmidt (ab 88. Ender), Mackovic, Ender (ab 70. Wüpping), Karakurt (ab 76. Leinsinger), Nitsch, Wörle (ab 20. Wüpping, ab 46. Wörle).

SV Mering II Schmidt, Mendel (ab 68. Vogt), Piendl, Kain, Schuster, Kahn, Dube, Biallowons, Wegner, Nusko (ab 30. Baier), Neumeier. – Tore 1:0 Karakurt (23.), 2:0 Mackovic (40.), 3:0 Karakurt (50., FE), 3:1 Schuster (55.), 4:1 Mackovic (67.), 5:1 Karakurt (72.). – Besondere Vorkommnisse Gelb-Rot: Kahn (45.+2., MSV), Kain (73., MSV). – Zuschauer 100.

FC Stätzling II – SF Bachern 1:2 Zwei Kopfbälle, die nur an die Latte krachten, brachten die Stätzlinger um einen Sieg. Tobi Huber nutzte früh (10. Minute) einen Konter über links zum 1:0. Und die Jauernig-Truppe dominierte noch eine Viertelstunde weiter. Hätte Schnepp nach Flanke Huber per Kopf getroffen, wäre die Partie sicherlich anders ausgegangen. So aber erlahmte der Schwung etwas, Bachern kam mehr auf und durch Dambor in der 38. Minute zu einem Torschuss, den Oldie André Wolf unglücklich zum 1:1 abfälschte. Direkt nach der Halbzeit traf der eingewechselte Bussay wiederum per Kopf nur die Latte und in der 60. Minute vergab Huber, nachdem ihn SFB-Keeper Klein beim Abschlag angeschossen hatte, die Riesenchance zur Führung. Dann war Bachern mit Dambor am Zug, der drei Chancen vergab, später aber bei einem Sololauf von Pfaffenzeller, den FCS-Keeper Schmutz noch bremsen konnte, zum 1:2 „abstaubte.“

FC Stätzling II Schmutz; Hass, Stanic, Utz, Gangl, Wolf (ab 78. Michler), Reinthaler, Schulz, Schnepp, T. Huber, Prestel (ab 30. Busay).

SF Bachern Klein; Zeuke, Schamberger, L. Büchler, A. Huber, Herger, Krämer, Cekic, Ayar (ab 85. M. Büchler), Pfaffenzeller, Dambor (ab 80. Bradl). – Tore 1:0 Huber (10.), 1:1 Dambor (38.), 1:2 Dambor (70.). – Zuschauer 80.

SV Ottmaring – TSG Augsburg 4:2 Die 120 Zuschauer sahen in der ersten Halbzeit eine eher schwache Partie des SV Ottmaring gegen die TSG Augsburg. Nach nur neun Minuten lag die Mannschaft vom Trainerduo Haas/Nowak nach einem Freistoß von Pfeilmaier mit 0:1 hinten. Dann kam der SVO immer besser ins Spiel und nachdem in der 61. Minute Gürster Gelb-Rot wegen einer Unsportlichkeit sah, war es Mato Gail, der in der 67. Minute nach einem Pass von Johannes Gail den ersehnten Ausgleich erzielte. Jetzt hatte der SVO Chancen im Minutentakt. Eine kurz ausgeführte Ecke staubte Ankner zur zwischenzeitlichen 2:1-Führung ab. Doch die Freude währte nur kurz, denn in der 75. Minute war es Sperling, der einen Freistoß aus 25 Metern direkt ins SVO-Tor schoss. Es dauerte bis zur 86. Minute, ehe der SVO durch einen schönen Angriff das 3:2 erzielte. Tobias Farrenkopf war der Schütze. In der 90. Minute fuhr der SVO den alles entscheidenden Konter. Schuhbach schob den Ball ohne Mühe über die Torlinie.

SV Wulfertshausen – TSV Firnhaberau 2:3 Mit einer bitteren Heimniederlage bleibt der SVW im Tabellenkeller hängen. Die Gäste spielten stark und drängten den SVW in die Defensive. Einer der seltenen Konter brachte die Gastgeber durch Marquardt in Führung (34.), der einen Pass von Würsching verwandelte. Und es kam noch besser für die Schaller-Truppe, denn nach einem Befreiungsschlag unterlief ein TSV-Spieler den Ball und Würsching ging auf und davon und überwand den Gästetorwart zum 2:0. Nach dem Wechsel spielten nur noch die Gäste und in der 50. Minute traf M. Hubertus zum 1:2. Die große Chance für den SVW war Würschings Flanke, die an der Torlinie entlangsegelte, ein SVW-Spieler war nicht zur Stelle. Der Ausgleich dann in der 69. Minute – erneut durch M. Hubertus, der aus 18 Metern traf. Die Entscheidung fiel in der Nachspielzeit, als TSV-Spieler Deeg völlig frei vor dem Tor zum Schuss kam und verwandelte.

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