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Radball

24.06.2018

Platz drei bringt Kissing ins Aufstiegsfinale

Andreas Pongratz (links) und Lukas Keller setzten sich gegen Gastgeber Ehrenberg/Thüringen durch und stehen nun in der Aufstiegsendrunde zur 2. Bundesliga.
Bild: RSV

Andreas Pongratz und Lukas Keller sichern sich in Thüringen die Chance, in der kommenden Saison in der 2. Bundesliga anzutreten.

Die Radballer Andreas Pongratz und Lukas Keller hatten sich durch die Meisterschaft in der Bayernliga für die Aufstiegsrunden zur 2. Bundesliga qualifiziert. In der Vorrunde musste der Radsportverein Kissing in Thüringen antreten. Insgesamt gingen sechs Mannschaften aus Thüringen, Württemberg und Bayern an den Start. Nur drei Mannschaften durften ins Aufstiegsfinale, da war schnell klar, dass die Kissinger sich keine großen Patzer erlauben durften.

Zunächst mussten die Paartaler gegen den Bayernligakonkurrenten Burgkunstadt auf das Parkett. Kissing legte mächtig los und ging mit einer klaren 5:0-Führung in die Halbzeit. Auch im zweiten Abschnitt spielte Kissing gekonnt auf und erhöhte zum Endstand von 7:0.

Im nächsten Spiel ging es gegen Ilfeld aus Thüringen. Pongratz und Keller spielten wieder gekonnt auf und bestimmten das Tempo. Zur Pause war die Angelegenheit beim Spielstand von 2:1 für Kissing noch offen. Nach dem Seitenwechsel erhöhte Kissing auf 5:2. Kurz vor Spielende zeigte Kissing seine beste Eckballvariante. Pongratz spielte scharf in die Mitte, Keller riss das Vorderrad hoch, der Ball ging flach ans Hinterrad und von dort durch das Tretlager des überraschten Torhüters.

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Als Nächstes stand für Kissing die Begegnung mit Reichenbach auf dem Plan. Die Teams kannten sich, denn ein Spieler aus Reichenbach war während seines Studiums ein gern gesehener Trainingspartner in der Paartalhalle. Reichenbach legte schnell vor. Doch Pongratz gelang postwendend der Ausgleichstreffer. Vor der Pause erneut der Führungstreffer für Reichenbach. Nach dem Wechsel erhöhte Kissing das Tempo und den Angriffsdruck. Doch die Chancen wurden nicht genutzt. Ein abgewehrter Ball brachte die 3:1-Führung für Reichenbach. Nun setzten sich die Paartaler in der gegnerischen Hälfte fest und kamen zu guten Möglichkeiten. Der verdiente Lohn waren zwei Treffer zum 3:3-Endstand. Auch gegen Gastgeber Ilfeld waren die Paartaler überlegen und holten sich mit 4:2-Toren den nächsten Dreier. Nun fehlte noch ein Punkt, um die Finalrunde zu erreichen.

Der sollte gegen Stadtilm eingefahren werden, um anschließend nicht noch ein Endspiel zu haben. Mit 4:4 Toren wurde der notwendige Punkt geholt, obwohl Pongratz und Keller lange Zeit im Rückstand waren. Erst in der Schlussminute gelang mit einer Eckballkombination der Ausgleich.

Jetzt musste Kissing gegen Sangerhausen aus Sachsen-Anhalt antreten. In diesem Spiel ging es bereits um den Tagessieg. Den wollten natürlich beide Mannschaften. Schließlich war bereits im Vorfeld bekannt, dass der Sieger der Vorrunde in Ehrenberg in der Finalrunde Heimrecht hat. Schnell setzte Lukas Keller einen Freischlag nach und verwandelte den Abpraller. Doch der Treffer wurde den Regeln entsprechend nicht anerkannt. Der Ball war ohne Berührung von einem Gegenspieler vom Pfosten zurückgeprallt. Sangerhausen nutzte einen Konterangriff und ging mit einem 1:0-Zwischenstand in Pause.

Nach dem Wechsel fiel schnell der zweite Treffer für Sangerhausen. Andreas Pongratz verkürzte umgehend auf 1:2. Das Spiel war wieder offen. Jedoch konnte Kissing eine Reihe von Torchancen nicht nutzen. Auch die einstudierten Eckballvarianten wollten nun nicht mehr gelingen. Pongratz und Keller mussten sich gegen einen starken Gegner mit 2:5-Toren geschlagen geben.

In der abschließenden Partie gegen Gastgeber Ehrenberg lag Kissing völlig überraschend mit zwei Toren zurück. Doch Pongratz und Keller blieben ruhig und glichen bis zur Pause aus. Nach dem Wechsel war Kissing weiter überlegen, entschied die Begegnung mit 5:3-Toren für sich und belegte den dritten Platz.

Die Aufstiegsendrunde findet nun am Samstag, 30. Juni, in Großkoschen in Brandenburg statt. Auch dann stehen sich wieder sechs Mannschaften gegenüber. Die besten drei Radball-Teams steigen in die 2. Bundesliga auf. (RSV)

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