Handball

12.11.2018

Punkt und Spielerin verloren

Nach nur 73 Sekunden muss KSC-Spielmacherin Sarah Gottwald verletzt vom Feld. Sie wird von Alexandra Eberle behandelt.
Bild: kolbert-press

KSC-Damen spielen gegen Biessenhofen 19:19. Spielmacherin Sarah Gottwald verletzt

Eine Punkteteilung gab es für die Kissinger Handballerinnen im ersten Heimspiel der Saison. Beim 19:19 (12:8) gegen die SG Biessenhofen-Marktoberdorf war mehr drin. Zudem verletzte sich eine wichtige Spielerin.

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Bei der Heimpremiere in der Paartalhalle waren die Kissinger Damen von Beginn an extrem motiviert und fokussiert. Darum konnten sie auch einen frühen Schock verkraften: Gerade einmal 73 Sekunden waren gespielt, als Spielmacherin Sarah Gottwald nach einer eigentlich harmlosen Aktion zu Boden ging. Sie musste schließlich von zwei Mitspielerinnen gestützt vom Feld humpeln. Die erste Diagnose deutet auf eine Knieverletzung hin.

Doch Kissing steckte dies gut weg. Vollkommen unbeeindruckt dominierten sie die Begegnung und führten nach zwölf Minuten mit 6:0 – auch dank ihrer aggressiven Abwehr. Doch bald erlahmte der Kissinger Schwung, Biessenhofen verkürzte auf 4:6. Danach profitierte Kissing von der hohen Fehlerquote des Gegners und lag zur Pause mit 12:8 vorne. Im zweiten Durchgang jedoch verbesserte sich die SG, Kissing bekam Probleme. Das Fehlen von Sarah Gottwald machte sich jetzt doch bemerkbar. Kissing fehlte ein Konzept, nur Einzelaktionen führten noch gelegentlich zu Toren.

Punkt und Spielerin verloren

Die Quote der Ballverluste war hoch, dennoch führte der KSC neun Minuten vor dem Ende mit 19:16. Doch ein weiteres Tor wollte nicht mehr gelingen: Gleich drei verworfene Siebenmeter in der Schlussphase sorgten dafür, dass der Heimsieg verpasst wurde. Insgesamt hatte Kissing genug Möglichkeiten, dieses Heimspiel zu gewinnen, das 19:19 war angesichts des Spielverlaufs eher enttäuschend. Jetzt hofft jeder bei den KSC-Handballern, dass die Verletzung von Sarah Gottwald nicht allzu schlimm ist. Trainerin Julia Rawein zog folgendes Fazit: „Vor dem Spiel wäre ich wohl mit einem Punkt zufrieden gewesen, aber jetzt bin ich es nicht. Es ist bitter, mit Sarah Gottwald eine absolute Schlüsselspielerin zu verlieren, und dann auch trotz der guten Vorstellung nur einen Zähler zu holen. Die Mannschaft hat den frühen Schock weggesteckt. Am Ende gingen uns aber etwas die Kräfte aus.“

Kissing Lang; Kefer (7/1); Pusch (3); Eder (3); R. Gottwald; Huber (2); Sirch; S. Gottwald; Winter (4); Herrmann; Krüger

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