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Handball

28.01.2019

Remis im Duell auf Augenhöhe

Tobias Fuchs (links) und die Kissinger Handballer kamen gegen Haunstetten III zu einem 29:29-Unentschieden.
Bild: Christian Kolbert

Kissings Herren kommen gegen den TSV Haunstetten III zu einem 29:29-Unentschieden. Die Schiedsrichter sorgen aber für Unverständnis.

Die Kissinger Bezirksoberliga-Herren erspielten sich ein 29:29-Unentschieden (18:15) gegen Haunstetten III.

Das Duell der Tabellennachbarn wurde weitestgehend auf Augenhöhe geführt, gerade in den ersten 20 Minuten blieb der Spielstand immer ausgeglichen. Haunstetten wie auch Kissing brillierte an diesem Tag nicht unbedingt im Defensivverhalten und beide Mannschaften fanden kaum Zugriff. Die Einwechslung von Jungtorwart Sebi Krais im Kissinger Gehäuse zahlte sich dann ab der 20. Minute aus. Krais hielt gleich drei Bälle und ermöglichte seinen Vorderleuten mit einem gut aufgelegten Tim Antonitsch als Spielmacher einen 3:0-Lauf, mit dem Kissing von 13:13 auf 16:13 davonzog. Diese Führung nahm Kissing in die Halbzeitpause mit.

Über Deuschl und Fuchs erhöhten die Gastgeber erstmalig auf einen Fünf-Tore-Vorsprung von 20:15. Haunstetten setzte aber seine ganze Routine ein und über viermal Hoinkis und einmal Bauer glichen die Augsburger zum 21:21 wieder aus. Ab der 40. Minute bekam das fair geführte Spiel dann eine besondere Note durch die Schiedsrichter verliehen. Innerhalb von acht Minuten wurden auf Kissinger Seite acht Spieler mit Zeitstrafen vom Feld gestellt, aber nur selten war ein regelkonformer Grund zu erkennen.

Motiviert durch die mitgehenden Zuschauer erzielten die Kissinger in diesen dreifachen Unterzahlsituationen trotzdem Tore. Haunstetten dagegen schaffte trotz der lichten KSC-Abwehrreihe nur magere zwei Treffer. So blieb das Spiel trotz unausgeglichener Spieleranzahl weiterhin offen. Am Ende schaffte es keine Mannschaft sich entscheidend abzusetzen und das Spiel endete mit einem 29:29-Unentschieden.

Trainerin Steiner war nach dem Spiel recht zufrieden: „Ich freue mich riesig über diesen Punkt, die Voraussetzungen waren durch den Spielermangel nicht einfach. Chrisse und Thomas haben uns aber gut verstärkt, das war wichtig.“ Bezüglich der Schiedsrichter konnte die KSC-Trainerin nur den Kopf schütteln: „Das war einfach unnötig, das Spiel hat diese Zeitstrafen-Eskalation nicht hergegeben.“

Kissing Krais, Tolks (beide TW); Fuchs (9/1), Deuschl (1), Barth (2/1), Antonitsch (4), Schneider (1), Brandl (1), Zechmann (5), Klüglich, Kupfer (2), Zaja (4).

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