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Ried

03.12.2019

SV Rieds Spielertrainer Meisetschläger hört am Saisonende auf

Wird beim SV Ried nur mehr bis zum Saisonende die Richtung vorgeben: Spielertrainer Michael Meisetschläger.
Bild: Peter Kleist

Plus Rieds Fußball-Spielertrainer Michael Meisetschläger muss aus gesundheitlichen Gründen seine Karriere beenden. Der Nachfolger steht schon fest

Der Kreisklassist SV Ried stellt früh die Weichen für die kommende Saison 2020/21 – und da wird sich in allererster Linie etwas auf dem Trainerposten ändern. Michael Meisetschläger, mittlerweile im siebten Jahr bei den Riedern als Spielertrainer und Co-Trainer aktiv, wird zum Saisonende seinen Posten zur Verfügung stellen. Auch sein Nachfolger steht bereits fest: Maximilian Klotz, derzeit noch in Diensten des Bezirksliga-Süd-Spitzenreiters Cosmos Aystetten, wird das Team als Spielertrainer übernehmen.

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„Es sind vor allem gesundheitliche Gründe, warum ich zum Saisonende meinen Posten zur Verfügung stelle“, erklärte der bald 30 Jahre alte Michael Meisetschläger. Vor fünf Jahren wurde der Rieder, der auch schon höherklassig unter anderem bei Schwaben Augsburg spielte, am Sprunggelenk operiert – und genau an diesem Gelenk hat er nun wieder Probleme. „Mein Arzt hat gesagt, ein Knie kann man ersetzen, ein Sprunggelenk nicht – das könne man nur versteifen. Und da muss ich sagen geht die Gesundheit einfach vor “, erklärte Meisetschläger. Es ist also fraglich, ob der Rieder in der Rückrunde noch einmal auflaufen kann, oder ob er das Team von der Seitenlinie aus coacht.

Die Zeichen für den Klassenerhalt stehen gut für den SVR

Daran, dass der SVR in diesem Jahr das Ziel Klassenerhalt erreicht und auch eine – wie gewünscht – möglichst sorgenfreien Saison absolvieren kann, besteht eigentlich kein Zweifel mehr. Seit sieben Spielen ist die Mannschaft ungeschlagen, gewann deren sechs davon und liegt mit aktuell 23 Punkten auf Platz sechs. Zum Vergleich: In der vergangenen Spielzeit musste man lange zittern, ehe schließlich mit 27 Punkten und Rang zehn der Klassenverbleib gesichert war. Diesmal scheinen die Rieder schon im Winter gesichert. Zu groß ist der Abstand auf Rehling (3 Punkte), Affing II (8) oder Rehling (9), die aktuell die größten Sorgen haben.

Man habe sich bewusst so früh entschieden, den Wechsel publik zu machen, erklärte Meisetschläger. Auch dessen Co-Trainer Peter Sperner wird am Saisonende aufhören, aber alles laufe „in geregelten Bahnen ab“, wie Meistschläger betonte. Mit Maximilian Klotz, der ja aus Red kommt, angeln sich die Rieder einen Mittelfeldakteur, der reichlich höherklassige Erfahrung mitbringt, Der 26-Jährige spielte in der Jugend beim TSV Friedberg, wo er auch ins Aktivenlager wechselte. Später trug er das Trikot des Landesligisten SV Mering und spielte nun seit 2012 bei Cosmos Aystetten in der Landes- und Bezirksliga.

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