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Sportler des Monatsdes Monats

15.03.2013

Schnee, Wasser oder Hallenboden?

Die Kandidaten für den Sportler des Monats Februar: (von links) Skifahrerin Katharina Brinkmann (SC Mering), die Radballer Andreas Pongratz und Lukas Keller vom RSV Kissing und Schwimmer Maximilian Kalb vom TSV Friedberg.

Zur Wahl stehen diesmal die Skifahrerin Katharina Brinkmann, der Schwimmer Maximilian Kalb und das Radballduo Lukas Keller/Andreas Pongratz

Friedberg/Kissing/Mering Auf dem Schnee, im Wasser oder auf dem Rad in der Halle. Dort sind die Kandidaten zu Hause, die Ihnen, den Leserinnen und Lesern der FriedbergerAllgemeinen, die Sportredaktion zur Wahl zum Sportler des Monats Februar 2013 vorstellt. Zur Wahl stehen die Meringer Ski-Marktmeisterin Katharina Brinkmann, der erfolgreiche Schwimmer des TSV Friedberg, Maximilian Kalb, und das Radball-Duo Lukas Keller/Andreas Pongratz vom RSV Kissing, das unlängst bayerischer Meister wurde.

Die Abstimmung beginnt am heutigen Freitag, 15. März, und endet am Dienstag, 26. März, um 16 Uhr. Wie Sie abstimmen können, sehen Sie im unten stehenden Infokasten.

Katharina Brinkmann 14 Jahre alt wird die sportliche Realschülerin dieser Tage und ein Geburtstagsgeschenk hat sie sich im Februar quasi schon selbst gemacht: Sie wurde zum ersten Mal Meringer Marktmeisterin im Skifahren – ganz knapp vor ihrer Schwester Theresa. „Bei mir war die Freude natürlich riesig, meine Schwester war kurz traurig, hat sich dann aber mit mir gefreut“, meinte der Teenager nach ihrem bislang größten Erfolg auf Skiern. Bei den Kreismeisterschaften drehte Theresa dann den Spieß um, wurde dort Dritte – knapp vor ihrer Schwester. Skifahren wird in der Familie Brinkmann groß geschrieben. „Ich wurde mit drei Jahren auf die Ski gestellt und seitdem fahre ich“, erzählt Katharina. Im Winter stehen neben Trainingswochenenden mit dem Skiclub Mering auch der Skiurlaub und Fahrten mit der Familie auf dem Programm. Zudem ist Katharina Brinkmann auch tänzerisch aktiv – sie tanzt Rock’n’Roll mit den Rock Busters des SV Mering. Mit ihrer Gruppe wurde sie schon Zweite bei den bayerischen und Fünfte bei den deutschen Meisterschaften. Auch sonst liebt sie es in ihrer Freizeit sportlich, geht Schwimmen, Fahrrad fahren oder betreibt Rope Skipping. In der Schule – Katharina geht in die achte Klasse der Realschule Mering – sind Englisch und Französisch ihre Lieblingsfächer, Mathematik ist es eher nicht. Als Berufswunsch steht pharmazeutische technische Assistentin (PTA) im Raum und sportlich hat sie auch noch ein Ziel: Ski-Kreismeisterin werden.

MaximilianKalb Auch der Schwimmer des TSV Friedberg darf dieser Tage feiern – und zwar ebenfalls seinen 14. Geburtstag. Seit über fünf Jahren ist der Teenager als Schwimmer aktiv und seine Erfolge können sich sehen lassen. 2012 wurde er schwäbischer Jahrgangsmeister über 100 und 200 Meter Brust, zweimal war er schon bei den bayerischen Titelkämpfen am Start und auch für die Landesmeisterschaften in diesem Jahr hat sich der Friedberger wieder qualifiziert. Der Schüler, der momentan die achte Klasse der Maria-Ward-Realschule in Augsburg besucht, stammt aus einer sehr sportlichen Familie. Mutter Cornelia und Schwester Katharina schwimmen ebenfalls, Vater Uwe und die andere Schwester Theresa haben es mehr mit Fußball. Auch in Sachen Laufen ist Maximilian Kalb ein Talent – er gewann in seiner Altersklasse den Silvesterlauf in Egenhofen. Zuletzt stellte der Teenager sein schwimmerisches Können sowohl beim Zirbelnuss-Schwimmen als auch beim internationalen Cool-Swimming-Cup unter Beweis. Hier holte er in seiner Paradedisziplin Brust mehrere Goldmedaillen und Pokale. „Schwimmen macht mir einfach Spaß und die Brustlage kann ich halt am besten“, so Maximilian. Zweimal pro Woche wird trainiert, einmal aber fällt das Training einem anderen Hobby zum Opfer: Dem Singen. „Am Freitag gehe ich immer in den Jugendchor bei Peter Schnur“, erläutert der Schüler. Maximilian Kalb hat auch noch ein großes sportliches Ziel: Er möchte einmal bei den deutschen Meisterschaften an den Start gehen dürfen.

LukasKeller/Andreas Pongratz Die beiden Kissinger sind ein absolut eingespieltes Duo in einer außergewöhnlichen Sportart. Die beiden 17-Jährigen spielen Radball beim RSV Kissing – und das äußerst erfolgreich. Erst vor wenigen Wochen holten sie sich zum wiederholten Mal den bayerischen Meistertitel und versuchen nun, auch die Qualifikation zu den deutschen Meisterschaften zu schaffen. Das Viertelfinale dazu steht am Wochenende in der Kissinger Mehrzweckhalle an. „Das wäre schon toll, wenn wir zur Deutschen kommen würden, das ist nämlich unsere letzte Chance – im nächsten Jahr müssen wir dann bei den Erwachsenen in der Liga spielen“, erklärt Lukas Keller. Der 17 Jahre alte Kissinger geht in Friedberg auf die Fachoberschule und besucht dort den Wirtschaftszweig. Zusammen mit seinem Vereinskollegen Andreas Pongratz bildet er schon seit gut zehn Jahren ein erfolgreiches Duo, das unter anderem 2011 und 2013 bayerischer Meister wurde und 2012 als bayerischer „Vize“ im Halbfinale der deutschen Meisterschaft in Berlin stand. Zweimal pro Woche wird trainiert, an den Wochenenden stehen meist Turniere an. Trotz allem bleibt auch Zeit für andere Hobbys – so geht Lukas gerne Skifahren oder hört Musik. Lukas Pongratz, der im Mai volljährig wird, hat neben dem sportlichen Ziel, einmal das Finale der deutschen Meisterschaft zu erreichen, auch schulisch heuer noch Großes vor sich. Er baut sein Abi am Wernher-von-Braun-Gymnasium in Friedberg. Neben den Pflichtfächern auch in Sport und Wirtschaft. Pongratz hat auch noch ein anderes Hobby: Kickboxen.

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