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Sportler des Monats

16.03.2015

Schnell, treffsicher, stark

Schnell im Wasser: der TSV-Schwimmer Alexander Kotzem.
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Schnell im Wasser: der TSV-Schwimmer Alexander Kotzem.
Bild: Kotzem

Für den Februar stehen diesmal ein Schwimmer, eine Bogenschützin und ein Ringer zur Wahl

Wieder einmal stellt Ihnen, den Leserinnen und Lesern der Friedberger Allgemeinen, die Sportredaktion drei Sportler vor, die etwas Besonderes geleistet haben. Sie haben die Wahl und dürfen entscheiden, wer denn Sportler des Monats Februar 2015 wird: Entweder der schnelle Schwimmer Alexander Kotzem, oder die treffsichere Bogenschützin Claudia Eimesser oder der talentierte Ringer Ferdinand Maier. Die Abstimmung läuft vom heutigen Dienstag, 17. März bis zum Freitag, 27. März, 16 Uhr. Wie Sie abstimmen können, sehen Sie im unten stehenden Artikel.

Alexander Kotzem 17 Jahre alt ist der Schüler, der momentan die 9. Klasse der Reischleschen Wirtschaftsschule besucht und später gerne Polizist werden möchte. Sportlich ist der Aichacher im Wasser zu Hause – er ist einer der talentierten Schwimmer des TSV Friedberg, der gerade in jüngster vergangenheit eine kleine „Leistungsexplosion“ erlebte. Bei den schwäbischen Meisterschaften holte er sich in seinem Jahrgang 1997 den Titel über die 200 Meter Brust, über die 100 Meter in dieser Stilart wurde er Dritter. Von Pokalschwimmen in Nördlingen und Gersthofen kehrte er mit insgesamt vier Gold-, drei Silber- und einer Bronzemedaille dekoriert zurück. „Ich fühle mich einfach wohl im Wasser, da kann ich vollkommen für mich sein – und zudem ist Schwimmen ein Sport, der alles beansprucht. Und es ist einfach spannend, Wettkämpfe zu schwimmen“, meinte der Teenager. Im Alter von zehn Jahren kam er zum TSV, ein Schwimmtrainer war im Rahmen eines „Verbesserungstrainings“ in Aichach auf ihn aufmerksam geworden. Auch seine Hobbys sind durchweg sportlicher Natur: Er geht gerne mit seinem Vater biken, spielt Tischtennis, joggt – und natürlich darf auch das abhängen mit Freunden nicht zu kurz kommen.

ClaudiaEimesser Die Verwaltungsangestellte der Stadt Friedberg ist mit ihren 53 Jahren die älteste der drei Kandidaten – und sie ist diejenige, die ihren Sport am kürzesten ausübt. Erst im November 2001 kam Claudia Eimesser nämlich zum Bogenschießen beim BSC Friedberg. „Das war alles ein bisschen Zufall, schließlich kam im über einen Arbeitskollegen zum Schnupperkurs“, erzählt sie. Nach dem ersten zweistündigen Kurs folgte noch einer und dann ging’s zur Schulung. Und Claudia Eimesser zeigte Talent mit dem Blankbogen, also der Waffe ohne Stabilisatoren und Zieleinrichtung. „Bogenschießen fasziniert mich, man muss sich unglaublich konzentrieren und wenn man nicht ganz bei der Sache ist, geht’s auch schon daneben“, erklärt die sportliche Mutter zweier mittlerweile erwachsener Kinder. zweimal pro Woche wird trainiert, im Winter auch in der Halle. Und die sportlichen blieben nicht aus – in diesem Winter wurde sie oberbayerische Bezirksmeisterin in der Halle und belegte bei den bayerischen Meisterschaften den vierten Platz. Ihre Ziele setzt die sportliche Bogenschützin, die auch zum Walken geht und Yoga macht, nicht zu hoch an. „Aber einmal bei den deutschen Meisterschaften schießen dürfen, das wär’ schon was“, meint sie.

FerdinandMaier Mit seinen 13 Jahren ist der Meringer Realschüler der jüngste der Kandidaten – sportlich aber kann der Ringer schon einige Erfolge vorweisen. 2013 wurde er im griechisch-römischen Stil bayerischer Meister, 2015 wiederholte er dieses Kunststück – und diesmal gleich in beiden Stilarten, also auch im Freistil. Dennoch ist dem Teenager die griechisch-römische Variante lieber. „Mit den Beinen kann ich nicht so viel anfangen“, meinte der Meringer, der erst am Wochenende noch Fünfter bei den deutschen Meisterschaften geworden war. Zum Ringen kam Ferdinand Maier, der diesen Sport nun schon seit acht Jahren ausübt, auf eher ungewöhnliche Art und Weise. Beim Weltkindertag in Mering war eine Ringermatte aufgebaut und das hat er es einfach mal probiert – und Gefallen an dieser Sportart gefunden. Der Realschüler, der zu seinen Lieblingsfächern natürlich Sport. aber auch Mathematik und Physik zählt, steht auch in der Jugendmannschaft des TSC Mering. Seine Ziele sind durchaus ambitioniert: „Es wäre toll, einmal zu Europameisterschaften oder Olympischen Spielen fahren zu können“, so der Meringer, der in seiner Freizeit gerne mit dem Skooter auf der Skaterpark unterwegs ist.

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