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Bezirksliga Süd

14.09.2017

Sedlmeier sichert Kissing einen Punkt

Die sechste englische Woche in Folge. Das zehrt bei Jonas Gottwald und dem KSC an den Kräften.
Bild: kolbert-press/Christian Kolbert (Archiv)

In der sechsten englischen Woche in Folge rufen die Kissinger Spieler die letzten Kräfte ab. Am Ende steht es gegen den VFL Kaufering Unentschieden.

In der sechsten englische Woche in Folge mussten die Fußballer des Kissinger SC alle noch zur Verfügung stehenden Kräfte in das Spiel in Kaufering einbringen. Nicht nur, dass die junge Bezirksliga-Mannschaft ohne fünf Spieler auskommen musste, vor allem brachte sich der eh nicht souveräne Schiedsrichter in den letzten zehn Minuten für den KSC unangenehm ins Spiel ein. Aber zum Glück für die Gäste von der Paar stand ein bravourös haltender Daniel Sedlmeier im KSC-Gehäuse und hielt zumindest den Auswärtspunkt fest.

Den besseren Start hatte der VfL Kaufering. Frederick Linke hatte aber Pech, dass ihm Daniel Sedlmeir gegenüberstand, der per Fußabwehr seinen Kasten sauber hielt (2.). Gleiches widerfuhr ihm fünf Minuten später, als der KSC-Abwehr wie in jedem Spiel ein katastrophaler Querpass unterlief. Linke hatte aber auch mehrmals Glück, dass er für so manche Aktion nicht mit einer Karte bestraft wurde. Sedlmeir stand dann nicht zum letzten Mal im Mittelpunkt. Thomas Hasche blieb als nächster Kauferinger Spieler zweiter Sieger (10.).

Dann bekam der KSC das Spiel in den Griff und übernahm das Kommando. Als Wimmer vor dem Strafraum für alle ersichtlich umgestoßen wurde, blieb der Pfiff des Unparteiischen aus (13.). Da man es seitens des Gastes einfach nicht schaffte, in die gefährliche Zone vorzudringen, waren Torchancen Mangelware. Basti Langs Weitschuss stellte den VfL-Keeper wenigstens einmal vor größere Probleme. Kissing ging bereits zu diesem Zeitpunkt am „Stock“. Aufgeben galt aber nicht und so blieb Sedlmeir nichts Anderes übrig, als weiter sein Können unter Beweis zu stellen. Erst zog er mit einem Superreflex Dominik Pittrich den Zahn (57.), dann unterband er weit aus seinen Strafraum eilend einen Kauferinger Konter, bei dem Ralf Mätz durch gewesen wäre (65.). Bastian Lang, der neuerdings Torjägerqualitäten bei sich entdeckt hat, startete 25 Meter vor dem gegnerischen Strafraum ein Solo, bei der er nahezu die gesamte Defensivabteilung des Gastgebers einschließlich Torhüter düpierte und erzielte völlig überraschend die KSC-Führung (71.).

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Sowohl Kaufering wie auch Kissing nutzte sein Wechselkontingent aus und es brach eine spannende Schlussphase an. Daran wollte sich der Mann an der Pfeife auch beteiligen. Kissing erhielt einen Einwurf zugesprochen, Genitheim schritt zur Tat und obwohl er keinesfalls mehr als zehn Sekunden benötigte, pfiff der Schiedsrichter ab und gab Einwurf für die Gegenseite. Dieser Tat folgte die Gelb-rote Karte für Genitheim, weil er der den Ball fünf Meter wegrollte. Die Karte wäre ja nachvollziehbar gewesen, hätte er für das mehrmalige und deutlichere Ballwegschießen auf der Gegenseite nicht dauernd mit mündlichen Ermahnungen agiert. So kam es, wie es kommen musste, Nebel zog von der Strafraumgrenze ab und der Ball landete unhaltbar im langen Eck (87.).

KSC Sedlmeir, Wrba, Lang, Graf, Genitheim, Berglmeir (77. Ogino), Wimmer (68. Horak), Ganibegovic, Barkhust, Gottwald (83. Gajic), Pöhlmann – Tore 0:1 Lang (71.), 1:1 Nebel (87.) – Gelb-rot Genitheim (KSC, 85.) – Schiedsrichter Florian Faab – Zuschauer80

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