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Volleyball 3. Liga

04.04.2017

Sieg – trotz vieler Ausfälle

Überraschend half Alex Hurler dem TSV Friedberg in Niederviehbach aus und durfte sich dabei auch über einen Sieg freuen.
Bild: Peter Kleist

Beim Friedberger 3:1-Erfolg in Niederviehbach läuft ein Akteur im TSV-Trikot auf, mit dem man in dieser Saison nicht mehr gerechnet hatte

Obwohl die Volleyballer des TSV Friedberg beim Tabellendritten Niederviehbach ohne Kapitän Andreas Eichhorn, Stefan Erhardt, Sebastian Münster und Trainer Hannes Müllegger auskommen mussten, gab es ein erfreuliches Resultat. Spielertrainer Christian Hurler konnte einen guten Kader aufbieten – verstärkt durch Johannes Fröhlich und Alexander Hurler, der sich bereit erklärt hatte, mit nach Niederviehbach zu fahren. Am Ende nahm der TSV mit 3:1 die Punkte mit.

Beide Teams starteten allerdings sehr verhalten. Das einzige Element, in dem Niederviehbach klar dominierte, war der Block. Der Friedberger Angriff fand kaum einen Weg daran vorbei. Die Hausherren zogen so davon und die Friedberger hatten beim Stand von 13:20 den Satz eigentlich schon abgeschrieben. Nachdem jedoch Christian Pohl auf das Feld kam und direkt punktete, nahm die Mannschaft den Kampf noch einmal auf. Benjamin Sauerstein sorgte mit einer starken Aufschlagsserie dafür, dass Friedberg plötzlich auf 18:20 dran war. Niederviehbach konnte die starke Phase der Gäste nicht mehr aufhalten und musste mit ansehen, wie der Satz mit 25:23 an Friedberg ging.

Im zweiten Satz erwischte Friedberg den besseren Start. Doch nach dem 4:0 ließ man die Hausherren wieder ins Spiel kommen und lag bald mit 7:8 hinten. Danach plätscherte das Spiel mehr oder weniger unspektakulär vor sich hin, bis die Friedberger sich beim 19:18 die Führung zurückkämpften und den Satz mit 25:23 gewannen.

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Der dritte Durchgang lieferte nur wenige erwähnenswerte Aktionen. Beide Teams spielten auf Augenhöhe und die Hausherren machten wenig Anstalten, das Spiel noch einmal an sich reißen zu wollen. Doch auch ihre Gäste nutzten dieses passive Verhalten der Hausherren nicht aus und kassierten prompt die Quittung dafür. Niederviehbach übernahm beim 16:15 die Führung und überrumpelte den TSV so sehr, dass der Satz noch deutlich mit 25:21 an die Heimmannschaft ging.

Und so musste man doch noch in einen vierten Satz. Der Druck war wieder da, was sich prompt durch einen 1:8-Rückstand der Friedberger bemerkbar machte. Doch wie schon im ersten Satz rappelte sich der TSV Friedberg wieder auf, kam auf 7:9 heran. Das Spiel gewann wieder an Spannung, die Intensität allerdings blieb eher gering. Von nun an erzielten die beiden Kontrahenten im Wechsel kleine Serien von zwei bis drei Punkten und so wechselte die Führung am laufenden Band. So entwickelte sich das Spiel bis hin zum 22:22. Dann profitierten die Friedberger von zwei direkten Angriffsfehlern der Niederviehbacher und servierten beim Stand von 24:22 zu ihrem ersten Matchball. Dank eines guten Aufschlags konnte Ruben Oehler den angenommenen Ball der Gegner direkt angreifen und den Satz somit mit 25:22 beenden.

„Der Schlüssel zum Erfolg war es, die Ballwechsel möglichst lang zu gestalten, um dem starken Viehbacher Block aus dem Weg zu gehen, was uns phasenweise gut gelungen ist“, so Alex Hurler. Die konstante Annahme habe einen wesentlichen Teil dazu beigetragen, meinte er. „Es fühlt sich gut an, nach fünf Jahren auch mal in Niederviehbach gewonnen zu haben“, erklärte Alexander Hurler, der den Friedbergern aufgrund der Personalnot diesmal aushalf, mit einem Schmunzeln.

Der TSV schob sich mit diesem Sieg wieder auf den sechsten Platz in der Tabelle – und diesen Rang will man dann am letzten Spieltag gegen Dachau auch verteidigen. (mstö)

Friedberg Fröhlich, Gumpp, Alex Hurler, Christian Hurler, Michael Hurler, Oehler, Pohl, Sauerstein, Schreiber, Steffan, Wacker

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