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Show

16.06.2019

Skippolinis verpassten das Finale haarscharf

Mit ihrer Show „Cowgirls“ begeisterten die Skippolinis, die Nachwuchsgruppe der Rope-Skipper des TSV Friedberg, das Publikum beim Bundesfinale in der Nähe von Bremen.
Bild: Bernd Anich

Beim Bundesfinale der „Tuju-Stars“ begeistern die Skippolinis des TSV Friedberg das Publikum. Die „Cowgirls“ aus der Herzogstadt sind aber so etwas wie die Sieger der Herzen.

Anfang April bestritten die Skippolinis, das Nachwuchs-Showteam der Rope Skipper des TSV Friedberg, ihren ersten Showwettbewerb. Beim bayernweiten Landesfinale der „Tuju-Stars“ konnten sie sich in Haunstetten gegen die starke Konkurrenz durchsetzen und sicherten sich mit dem überragenden zweiten Platz das Ticket fürs Bundesfinale. Nun traten die 14 Mädels die lange Reise ins niedersächsische Hatten-Sandkrug in der Nähe von Bremen an.

Die TSG Hatten-Sandkrug hatte sich bereit erklärt, das diesjährige Bundesfinale auszurichten. Die Skippolinis hatten in den vergangenen Wochen hart trainiert und akribisch an ihrer Show, die den Titel „Cowgirls“ trägt, gefeilt. Am Wochenende war es dann endlich soweit: Die 14 jungen Rope-Skipper wollten zeigen, was Cowgirls mit dem Seil draufhaben. Sie nahmen das Publikum und die Jury mit auf eine Reise in den wilden Westen, stellten sich taff wilden Schießereien und zeigten anspruchsvolle Tricks sowie fast perfekt Choreografien. Anspannung lässt sich ein Cowgirl natürlich überhaupt nicht anmerken, die Skippolinis meisterten ihre mitreißende Show beinahe fehlerfrei und höchst professionell.

Der größte Wettkampf überhaupt

Für sie war es der größte Wettkampf überhaupt, den sie bisher gesprungen waren, doch die Mädels zwischen elf und 18 Jahren standen wie Profis auf der großen Showbühne. All dies ging auch nicht an den Zuschauern vorüber, die die Skippolinis mit einem tosenden Applaus belohnten.

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Die Mädels waren mit ihrer Leistung mehr als zufrieden und fieberten der Siegerehrung entgegen. Sehr wohl waren sie sich bewusst, dass die Konkurrenz mehr als stark war. Den Skippolinis standen 18 gegnerischen Showgruppen gegenüber, darunter ein weiteres Rope Skipping- Team.

Mit einer Wildcard ausgezeichnet

Die Gruppen aus insgesamt elf Bundesländern hatten allesamt kreative, atemberaubende und beeindruckende Shows auf die Beine gestellt, was die Entscheidung für die Jury sehr schwer machte. Jede Gruppe hatte nochmals 30 Sekunden Zeit, um einen markanten Ausschnitt ihrer Show zu zeigen, bevor die endgültige Entscheidung gefällt wurde.

Acht Gruppen würden sich für das Finale am Abend qualifizieren. Die Skippolinis verpassten den Einzug ins Finale nur ganz knapp, doch es blieb keine Zeit, sich zu ärgern: Sie hatten eine der beiden „Wildcards“ gewonnen und durften so das Finale mit ihrer Show außer Konkurrenz eröffnen.

So konnten sie zwar nicht mehr um den Titel, den am Ende der Ausrichter selbst holte, kämpfen, aber nochmals vor einem großen Publikum springen. Auch diese zweite Show war beinahe fehlerfrei und die Skippolinis konnten die Zuschauer für sich und ihre Einlage „Cowgirls“ gewinnen.

Die Resonanz nach dem Auftritt war durchwegs positiv, sie wurden unzählige Male gefragt, warum sie denn nicht ins Finale gekommen waren. Die 14 Mädels wissen, dass sie eine tolle Show gezeigt haben, die das Publikum begeisterte und können mehr als stolz auf sich sein. Und so fahren sie als heimliche Sieger nach Hause: nämlich als Sieger der Herzen.

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