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Tennis Zavadil-Cup

17.06.2019

So mancher Gesetzte ist in Friedberg schon raus

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Gewann ein phasenweise spektakuläres Match gegen Jan Skerbatis vom TC Augsburg: Friedbergs Noah Thurner, die Nummer zwei der M21.

Beim Zavadil-Cup geben sich aber die Topspieler bei den U21-Konkurrenzen keine Blöße. Auch ein Lokalmatador ist weiter. Patrick Link scheitert dagegen im Halbfinale.

Auch am zweiten Tag des Zavadil-Cups in Friedberg passte vor allem eines: das Wetter. Bei besten Bedingungen gingen zahlreiche Spiele in den verschiedenen Altersklassen über die Bühne – und auch die „Großen“, also die U21-Akteure, griffen ins Geschehen ein. Setzten sich doch meist die Favoriten durch, so kam auch schon für manch Gesetzten das Aus.

Bei der Konkurrenz der männlichen U14 zog der an Nummer eins gelistete Patrick Link vom TC Friedberg mit einem 6:2 und 6:1 gegen Leonhard Bertermann (Großhesselohe) sicher ins Halbfinale ein, doch der Sprung ins Endspiel blieb dem Friedberger verwehrt. Im Semifinale scheiterte er nach einem hart umkämpften Match an Niclas Nädele von Iphitos München mit 7:5, 1:6 und 6:10.

Loris Köble im Halbfinale

Im Halbfinale der männlichen U12 Konkurrenz steht der schwäbische Meister dieser Altersklasse, Loris Köble nach seinem Sieg gegen Noah Piller (Schießgraben) – Piller musste beim Strand von 0:1 aufgeben. Ebenfalls im Halbfinale stand bei den Mädchen W12 Johanna Hartisch vom TC Friedberg, die sich aber der Lindauerin Lotte Helmensdorfer mit 0:6 und 1:6 geschlagen geben musste.

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Zwei Friedberger gingen in der Konkurrenz der M21 an den Start – und für einen war schon in der ersten Runde Schluss. Dean Thurner, an Vier gesetzt, verlor nach einem langen Match mit 4:6 und 5:7 gegen Nicolas Santiago (Gersthofen), Thurner war in vielen Situationen einfach zu ungeduldig, machte vermeintlich leichte Fehler, während der Gersthofer meist unspektakulär aber dafür sicher spielte. Thurner holte im zweiten Satz zwar ein 2:5 noch auf, verlor dann aber dennoch.

Noah Thurner gewinnt spektakuläres Match

Besser machte es sein an Position zwei gelisteter Bruder Noah, der in einem Match mit vielen spektakulären Ballwechseln Jan Skerbatis vom TC Augsburg mit 7:5 und 6:1 bezwang. Kein Wunder, dass er nach dem Spiel mit seinem Auftritt sehr zufrieden war. Die Nummer eins der M21-Konurrenz Kai Lemstra vom TC Aschheim marschierte mit einem 6:0 und 6:0 gegen Fabian Konrad aus Lindau problemlos in die nächste Runde.

Vorjahressiegerin souverän weiter

Auch souverän eine Runde weiter und damit auch schon im Halbfinale ist bei der M21 die Top-Gesetzte Anja Wildgruber von Iphitos München. Sie besiegte Alicia Kloos (Illertissen) mit 6:1 und 6:1. Die Vorjahressiegerin ist nun schon zum dritten Mal in Friedberg dabei und sie hat offensichtlich Gefallen an dem Turnier gefunden. „Das Turnier ist für mich eine gute Vorbereitung auf die bayerischen Meisterschaften, die am Donnerstag in Ismaning beginnen. Die Anlage ist schön und für uns ist die Anreise aus München auch nicht sehr weit“, so die 17-Jährige, die von ihrer Mutter nach Friedberg begleitet wird.

Neben dem guten Wetter ist für TCF-Präsident Stephan Pasdera auch etwas anderes sehr erfreulich: Schiedsrichter werden kaum gebraucht. Dabei ist heuer erstmals ein Stuhlschiedsrichter vorgeschrieben, doch die sportlichen Einsätze für Florian Deiml halten sich in Grenzen. So musste er auch „artfremde“ Tätigkeiten verrichten – beispielsweise einen Sonnenschirm auf den Platz bringen.

Die Ergebnisse

M12 Gruppenspiele Benjamin Kammer (TCF) – Radim Suk (Eichstätt) 0:6, 0:6; Loris Köble (TCF) – Finn Rieber (TCF) 6:4, 6:2; Rieber – Moritz Dehm (Schwaben) 6:1, 6:0; Rieber – Leo Maier (Blutenburg München) 4:1, Aufgabe Maier; Lasse Bergmiller (TCF) – Carlo Wentzler (Pfaffenhofen/Ilm) 3:6, 1:6; Bergmiller – Matej Dushkov (Schießgraben) 4:6, 7:5, 2:10.

M12 Endrunde Dushkov – Finn Rieber 6:3, 6:1; Köble – Noah Piller (Schießgraben) 1:0, Aufgabe Piller; Suk – Max Geissinger (Iphitos München) 0:6, 4:6; Wentzler – Jan Vodea (TC Herzogenaurach) 6:0, 5:7, 6:10

W12 Halbfinale Lotte Helmensdorfer (Lindau) – Johanna Hartisch (TCF) 6:0 6:1; Lilly Lex (Zwiesel) – Emma Pall (Lindau) 6:1, 6:0

M14 Viertelfinale Patrick Link (TCF) – Leonhard Bertermann (TC Großhesselohe) 6:2, 6:1; Niclas Nädele (Iphitos München) – Felix Rohde (TC Sauerlach) 7:5, 6:1; Nico Wipiejewski (TC Eichenau) – Adrian Walter (TC Bamberg) 6:4, 7:5; Henri Haupt (Iphitos München) – Paul Janson (TC Sport Scheck) 7:5, 6:4

M14 Halbfinale Nädele (Iphitos) – Link TCF 5:7, 6:1, 10:6

W12 Endrunde Lotte Helmensdorfer (TC Lindau) – Johanna Hartisch (TCF); Lilly Lex (TC Zwiesel) – Emma Pall (TC Lindau)

M21 Achtelfinale Kumar Sinha Nitin (TC Teublitz) – Henri Zick (Luitpoldpark München) 2:1, Aufgabe Zick; Noah Thurner (TCF) – Jan Skerbatis (TC Augsburg) 7:5, 6:1; Tom Rußwurm (Meitingen) – Stefan Peter Hampe (TEC Waldau) 6:3, 6:1; Nicolas Santiago (TC RW Gersthofen) – Dean Thurner (TCF) 6:4, 7:5; Frederic Krusemark (Luitpoldpark München) – Milan Konrad (Lindau) 7:6, 6:3; Kai Lemstra (TC Aschheim) – Fabian Konrad (Lindau) 6:0, 6:0

W21 Viertelfinale Anja Wildgruber (Iphitos München) – Alicia Kloos (Illertissen) 6:1, 6:1; Victoria Erechtchenko (Aschheim) – Luzia Obermeier (Luitpoldpark München) – 6:2, 6:3; Maya Drozd (Großhesselohe) – Chiara Wolff (Puchheim) 6:2, 6:1; Alia Lex (Regensburg) – Carina Vorwerk (Dachau) 6:0, 6:0

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