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Judo

05.06.2019

Sportfreunde haben ihre Gegner im Griff

Gut im Griff haben die Sportfreunde derzeit ihre Gegner, so wie hier im Bild Eugen Heinz (oben) vom Friedberger Judoteam seinen Kontrahenten.
Bild: Christian Mayr

Nach dem Sieg gegen die SG Moosburg schlagen die Friedberger auch Nippon Passau.

Wie im Flug steuerte das Judoteam der Sportfreunde Friedberg in den letzten beiden Begegnungen in Richtung Tabellenspitze.

Während gegen die SG Moosburg ein Sieg erwartet wurde und dieser mit 16:4 Punkten überraschend hoch ausfiel, hatten die Friedberger Judoka mit den Kämpfern von Nippon Passau noch eine Rechnung aus dem Vorjahr offen. Im ersten Ligakampf hatte sie eine 8:12-Niederlage ausgebremst. „Diesmal konnten wir bereits in der ersten Halbzeit mit 6:4 Punkten dem Gegner den Zahn ziehen,“ atmete Ligareferent Jan Günter beruhigt auf, „und am Ende lagen wir sogar mit 13:7 Punkten vorne.“

Schon auf der Waage zeigte sich, dass die Niederbayern im Schwergewicht gut aufgestellt waren und nach Auslosung der Reihenfolge, in der die Begegnungen in den einzelnen Gewichtsklassen ausgekämpft werden sollten, startete Nippon Passau in der Klasse bis 90 Kilogramm erwartungsvoll mit zwei Siegen im Bodenkampf durch Patrick Steinmann und Igor Turovsky. Doch die beiden Leistungsträger der SF Friedberg, David Schlagowski und Sebastian Mayr, hielten mit ihrer Mannschaft Kurs auf den Mannschaftserfolg. Schon die anschließenden Begegnungen bis 73 Kilogramm brachten die Wende: Nico Wachter drehte Manuel Ilschner beim Übergang in die Bodenlage auf den Rücken und siegte vorzeitig, während Marco Scholz mit einem tief angesetzen Schulterwurf (Ippon-Seoinage) gegen Osman Ahmadi gewann. Danach wieder ein ausgeglichenes Ergebnis im Schwergewicht plus 90 Kilogramm: Basti Mayr attackierte Andrej Roth mit einem Armhebel und schraubte seinen Gegner anschließend mit einem Haltegriff auf der Matte fest. Robin Hamann hingegen wurde von Martin Kriska beim Wurfansatz gekontert und selbst auf den Rücken geschleudert.

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Jetzt aber machten Thomas Ender und Florian Mayr im Mittelgewicht bis 81 Kilogramm den Sack zu: Thomas Ender warf Thomas Folger mit einem Fußfeger und gewann im Haltegriff, und auch Florian Mayr hatte mit einem Fußwurf (Yoko-Gake) gegen Mario Plocher Erfolg.

Im Leichtgewicht bis 66 Kilogramm standen sich zwei gewiefte Techniker gegenüber: David Schlagowski und Michael Hatzinger. Doch schon nach wenigen Sekunden hatte Schlagowski mit einer Innensichel-Fußtechnik (Ko-Uchi-Gari) seinen Kontrahenten überlistet und zu Fall gebracht. Fabian Kusche musste sich hingegen Andreas Wolfsteller geschlagen geben.

Dieser 6:4-Vorsprung ließ nach zehn der 20 auszutragenden Einzelkämpfe schon das spätere Ergebnis am Horizont erkennen. In der Rückrunde der zweiten Halbzeit konnten Antonio Marijolovic mit einem Haltegriff und auch Alex Timakow mit einem präzisen Innenschenkelwurf (Uchi-Mata) auch die Klasse bis 90 Kilogramm beherrschen. Scholz, Basti Mayr, Ender, Wachter und Schlagowski waren in der Revanche wieder nicht zu schlagen und holten weitere Siegpunkte zum 13:7-Endstand. Das Friedberger Judoteam behauptet sich damit auf dem zweiten Tabellenplatz.

„Auch wenn unsere Gäste nicht zufrieden waren, wurde die Mannschaftsbegegnung hinterher noch zusammen im Biergarten gefeiert,“ freute sich Ligareferent Jan Günter. Den nächsten Ligakampf bestreiten die Sportfreunde Friedberg am 30. Juni auswärts beim SC Gröbenzell.

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