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30.05.2017

Sportler trauern um Jakob Schweyer

Jakob Schweyer.

Der Meringer war in vielen Bereichen aktiv

Die Meringer Sportler trauern um Jakob Schweyer, der bereits am 19. Mai nach kurzer Krankheit im Alter von 82 Jahren gestorben ist. Er gehörte zur sogenannten „legendären Landesliga-Mannschaft“ beim Meringer Sportverein. „Damals kamen zur Anlage am alten Sportplatz noch über 1000 Zuschauer zu den Spielen gegen die Münchner und Augsburger Vereine“, erzählt sein Sohn Jakob Schweyer. Von 1953 bis 1965 war er Spielmacher der ersten Mannschaft und begleitete diese von der B-Klasse bis zur Landesliga. 1968 wurde er zum Abstiegskampf aus der Landesliga kurz wieder eingesetzt. Von 1970 bis 1973 war er Trainer der ersten Mannschaft.

Sein Vater sei stets Sportler und niemals Funktionär gewesen, das habe er lieber seinen beiden Söhnen überlassen. Später entdeckte er seine Liebe zum Tennis, noch als 80-Jähriger stand er auf dem Platz. Auch seine Leidenschaft für den Golfsport kam erst in einer Zeit, da andere schon ganz mit dem Sport aufhören. Ungebrochen war seine Liebe zu den Bergen. „Skifahren und Bergsteigen – das zog sich wie ein rotes Band durch sein Leben“, erzählt sein Sohn. Vor allem die Dolomiten hatten es Jakob Schweyer angetan.

Lange Zeit war der 82-Jährige zusammen mit seiner Frau Leni in verschiedenen Vereinen aktiv. Die letzten fünf Wochen wurde er im Pflegeheim St. Theresia betreut. „Schließlich war es die fortschreitende Demenz, der er dann erlag“, sagt sein Sohn. Jakob Schweyer hinterlässt seine Frau, zwei Söhne mit ihren Frauen und fünf Enkelkinder. Mit vielen Meringern, Freunden und Verwandten fand das Requiem für Jakob Schweyer in der Pfarrkirche St. Michael statt. (sev)

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