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Trampolinturnen

30.11.2017

Sprungakrobaten holen Gold und Silber

Synchronität in Vollendung. Das brachte dem Paar Anna Heiß und Sophia Maurer vom TSV Friedberg bei den bayerischen Synchronmeisterschaften in Bad Abbach den Titel ein.
Bild: Birgit Arzberger

Bei den bayerischen Synchron-Meisterschaften ist Friedberg der erfolgreichste Verein.

Den Titel Bayerische Meister im Trampolin Synchronturnen dürfen offiziell Anna Heiß und Sophia Maurer führen. Zudem versilberten Laura Hillenbrand, Annika Arzberger und Phoenix Baumgardt und Diana Raffler ihren Auftritt.

Richtig gefordert war das Trampolinteam des TSV Friedberg, denn sie mussten gleich zwei Wettkämpfe an aufeinanderfolgenden Tagen bewältigen. So ging der für die Herzogstädter erfolgreiche Niederbayernpokal in Bad Abbach am nächsten Tag nahtlos in die Bayerischen Synchronmeisterschaften über. Hier war der TSV gleich mit neun Paaren beteiligt. Die Ergebnisse sprechen für sich: Anna Heiß und Sophia Maurer sind die neuen bayerischen Synchronmeister in der Jugendklasse 14 bis 15 Jahre. Bei ihnen zahlte sich die Konzentration auf Synchron voll aus, die beiden spulten ihre Übungen wie ein Uhrwerk ab und kämpften in Topform um eine gute Platzierung. Für Anna bedeutete dieser Sieg die erste errungene bayerische Meisterschaft, Sophia hatte sich heuer schon den Titel auf dem Doppelminitrampolin gesichert. Außerdem standen mit nur einem halben Punkt Abstand Laura Hillenbrand und Annika Arzberger nach einer ebenfalls exzellenten Synchronvorführung als Vizemeister auf dem Siegerpodest.

Als bestes Paar vom Jahrgang 2003 erreichten Lisa Seidel und Anna Lena Reith in dieser Wettkampfklasse zusätzlich den fünften Finalplatz.

Phoenix Baumgardt und Diana Raffler turnten einen spannenden Wettkampf und bewiesen volle Nervenkraft, nachdem es im Training die ganze Zeit an der Synchronität ihrer Übungen noch gehapert hatte. Als echte Wettkampftypen und mit Bestleistung wurden sie bayerische Vizemeister der Jugendklasse bis 13 Jahre. Melanie Östlund und Julina Kimmel starteten in der gleichen Klasse, verfehlten als Neunte das Finale aber knapp. Auch Lara Quittkat und Emily Ullmann sammelten bei ihrem ersten Synchronwettkampf noch Erfahrungen und wurden Fünfzehnte.

In den älteren Wettkampfklassen starteten Tatjana Hesse (2001) und Jessica Pilz (1998) sowie Mark Kimmel (2000) und Lukas Heißler (2001) als Favoriten, schlitterten als Vierte aber jeweils durch einige Sprungfehler hauchdünn am Treppchen vorbei.

Amelie Riske startete hier mit ihrer externen Synchronpartnerin Sandra Greisinger von der FTM München-Blumenau. Beiden fehlte aber die Zeit zum ausgiebigen Training und so verpassten auch sie mit dem neunten Platz knapp das Finale.

Das Sondertraining hat sich ausgezahlt

Trotz allem war der TSV Friedberg der erfolgreichste Verein bei den bayerischen Synchronmeisterschaften, worauf Trainer Christian Groß besonders stolz ist. Voll ausgezahlt hat sich das Sondertraining, das Synchron-Trainer Michael Baumgardt organisierte hatte und das den Springerinnen letztlich bei der Herausarbeitung des Feinschliffs enorm half. (wm-)

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