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Stätzling

09.08.2019

Stätzling bleibt weiter torlos

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Im Derby beim TSV Gersthofen mussten die Stätzlinger meist hinterher laufen. Hier zieht Sebastian Lux an Tareq Odeh vorbei.
Bild: Andreas Lode

Im Duell der Sieglosen gelingt dem TSV Gersthofen der erste Dreier. Selbst in Überzahl ist der FCS nicht zwingend

Am dritten Spieltag der Fußball-Bezirksliga Nord hat der TSV Gersthofen den ersten Dreier eingefahren. Im Duell der bisher sieglosen Teams bezwangen die Schützlinge von Florian Fischer und Mario Schmidt den FC Stätzling mit 3:0. Die Gäste bleiben damit weiter sieg- und torlos.

Jetzt liegen Gersthofen und Stätzling ja nicht wirklich weit auseinander, aber der letzte Vergleich der beiden Vereine liegt doch schon 15 Jahre zurück. Das war in der Saison 2004/05, als es noch die Bezirksoberliga gab. Gersthofen gewann seinerzeit das Heimspiel durch zwei Tore von Zeljko Brnadic mit 2:1, kam in Stätzling zu einem 1:1-Unentschieden. Daran erinnern können hätte sich vielleicht Markus Bauer, der ein Jahr später zum TSV Gersthofen kam und gestern beim FC Stätzling zwischen den Pfosten stand. Der 38-Jährige, der vom SV Bonstetten kam, hatte zunächst einen eher geruhsamen Abend, weil Sebastian Lux und Aykut Atay zu ungenau zielten. Die bis dato beste Kombination schloss Ibrahim Neziri zum 1:0 ab (33.) und erstickte damit das aufkommende Murren der Gersthofer Anhänger. Fast im Gegenzug der Ausgleich mit der einzigen Chance der Gäste durch Sebastian Kraus.

Die endgültige Entscheidung fiel ausgerechnet, als der TSV Gersthofen in Unterzahl geraten war. In der 56. Minute sah nämlich Enis Ciritci, der für den beim Aufwärmen verletzten Christoph Wagemann ins ansonsten unveränderte Team gerückt war, nach einem Foul an Manuel Tutschka die Rote Karte. „Total überzogen“, befand Mario Schmidt bei dieser Attacke an der Mittellinie. Zu diesem Zeitpunkt hatte der TSV nach einem kleinen Durchhänger zu Beginn der ersten Halbzeit gerade wieder das Kommando übernommen. Stätzling zeigte zwar Präsenz, aber auch, warum man im bisherigen Saisonverlauf keinen Treffer erzielen konnte. Das war gegen die aufmerksame Gersthofer Abwehr einfach zu harmlos.

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Nachdem Michael Göttler einen Konter noch verstolpert hatte (69.), suchte Nico Baumeister das ungeschickt ausgestreckte Bein von Daniel Hadwiger. Schiedsrichter Moritz Hägele blieb nichts anderes übrig, als Elfmeter zu pfeifen. Oktay Yavuz verwandelte zum 2:0 (77.). Den 3:0-Endstand markierte Nico Baumeister mit dem Schlusspfiff. Er, der kurz zuvor mit einem Kopfball fast erfolgreich gewesen wäre, musste eine mustergültige Vorarbeit von Manuel Lippe nur noch über die Linie bugsieren.

„Wir wussten, was auf dem Spiel steht“, konstatierte TSV-Trainer Mario Schmidt nach dem Schlusspfiff einen verdienten Sieg. „Über drei Spiele gesehen waren wir 20 Minuten nicht auf dem Platz. Heute haben wir sehr diszipliniert gespielt und trotz 20 Minuten Unterzahl nur eine Chance zugelassen. Jetzt kann es weiter gehen.“ Etwas frustriert wirkte Stätzlings Coach Andreas Jenik: „Wir haben verdient verloren. Gersthofen war giftiger und wir nicht in der Lage, das Überzahlspiel auszunutzen.“

TSV Gersthofen: Gordy – Ciritci, Gai, Durner – Kine, Okan Yavuz – Lux, Atay (68. Baumeister), Neziri (58. Oktay Yavuz) – Secgin (52. Lippe).

FC Stätzling: Bauer – Semke, Hadwiger, Odeleye, Reinthaler (56. Senel) – Tuschtschka, Horn – Heiss, Schwerthöfer (61. Sert), Odeh (80. Ganibegovic) – Kraus.

Tore: 1:0 Neziri (33.), 2:0 Oktay Yavuz (77./Foulelfmeter), 3:0 Baumeister (90.+2). – Schiedsrichter: Moritz Hägele (Joshofen). – Zuschauer: 256. – Rot: Ciritci (56/Gersthofen). – Gelb-Rot: Semke (82./Stätzling).

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