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Kreisklasse Augsburg-Mitte

26.05.2019

Stätzling jubelt, Kissing am Boden

Jubel nach dem Tor von Tobias Geldhauser (Zweiter von links). Letztendlich gewann der FC Stätzling, trainiert von Christian Jauernig (links), und sicherte sich den Klassenerhalt.
Bild: Michael Hochgemuth

Im Derby der Reservemannschaften setzt sich der FCS II durch. Der KSC II steigt ab. Ottmaring schafft dagegen auch den Klassenerhalt.

Nun sind auch in der Fußball-Kreisklasse Augsburg-Mitte alle Entscheidungen gefallen. Nach der ersten Mannschaft steigt auch die Reserve des Kissinger SC ab. Das Team unterlag im Derby dem FC Stätzling II. Der sicherte sich genauso wie der SV Ottmaring den Klassenerhalt. Der SVO schlug den TJKV Augsburg auswärts mit 2:1.

TSV Schwaben Augsburg II – TSV Merching 2:2 Für den TSV Merching ging es in der letzten Partie der Saison um nichts mehr. Beide Mannschaften lieferten sich laut dem Merchinger Vizevorsitzenden Martin Schmelcher ein faires Spiel und einen guten Saisonabschluss. Zunächst gingen aber die Gastgeber in Führung. Bereits in der siebten Minute erzielte Max Goldenberg das 1:0 für Schwaben Augsburg II. Er traf aus acht Metern unhaltbar für Torwart Lukas Schneider. In der zweiten Halbzeit legte Binali Arslan für die Augsburger nach (53.). Vorausgegangen war ein Fehler in der Merchinger Abwehr. Dann kam aber die Zeit von Moritz Willis. Der Merchinger erzielte das 1:2 nach schöner Vorlage von Simon Sonntag. Aus 16 Metern traf er in den Winkel (60.). In der Nachspielzeit erzielte er auch den Ausgleich zum 2:2. Er staubte einen Ball ab, der zuvor an die Latte gegangen war.

Tore 1:0 Goldenberg (7.), 2:0 Arslan (53.), 2:1 Willis (60.), 2:2 Willis (90.+3) – Zuschauer 30

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Kissinger SC II – FC Stätzling II 0:3 „Ein schwarzes Jahr für den KSC“, sagte Kissings Abteilungsleiter Mario Borrelli nach der Niederlage der Reserve. Im entscheidenden Derby am letzten Spieltag setzte sich der FC Stätzling II auswärts gegen den KSC II durch. Die Gäste gingen bereits in der zwölften Minute in Führung. Nach einem Fehler des Kissingers Julian Kauer traf Tobias Geldhauser zum 1:0. Borrelli sagte: „Das hat einen Knick ins Spiel gebracht. Wir wussten, dass wir nun mit drei Toren gewinnen mussten.“ Anscheinend war der Druck zu hoch, denn in der 21. Minute legte Samuel Odeleye für Stätzling nach. Er traf nach einem Eckball mit dem Kopf. Den Schlusspunkt setzte Benjamin Kandler in der 90. Minute. Der Kissinger Torwart Kai Richert konnte einen Schuss der Stätzlinger abwehren. Doch dann setzte Kandler nach und traf zum 3:0-Endstand. Borrelli sagte: „Stätzling hat verdient gewonnen.“ Seine Mannschaft habe aber auch Einsatz gezeigt. Nun müsse die Lage analysiert werden. „Es sind Fehler gemacht worden, da schließe ich mich nicht aus. Aber es muss weitergehen. “

Tore 0:1 Geldhauser (12.), 0:2 Odeleye (21.), 0:3 Kandler (90.) – Zuschauer 130

TJKV Augsburg – SV Ottmaring 1:2 Der SV Ottmaring hat dank einem 2:1-Sieg beim TJKV Augsburg die Klasse aus eigenen Kräften gehalten. Von Anfang an waren die Gäste die agilere Mannschaft und ließen den Gegner nicht gefährlich vor das eigene Tor kommen. In der neunten Spielminute setzte sich Hack rechts durch und flankte in den Strafraum, der Augsburger Spieler Yalcin bekam den Ball an die Hand und es gab folgerichtig Elfmeter, diesen verwandelte Bolleininger souverän ins rechte Eck. Die Gäste hatten bis zur Halbzeit ein optisches Übergewicht, doch große Chancen gab es auf beiden Seiten keine. So ging die Lechner-Elf verdient mit einer 1:0-Führung in die Kabine. Nach der Pause wurde das Spiel offener und auch der TJKV Augsburg konnte sich mehr Ballbesitz erspielen, ohne jedoch zwingend zu werden. Als Achter per Volleyschuss in der 70. Minute das 2:0 für den SVO markierte, stellten sich die zahlreich mitgereisten Fans bereits auf den Sieg ein. Etliche Chancen wurden daraufhin zur Vorentscheidung liegen gelassen, sodass mit dem Anschlusstreffer der Heimelf in der Nachspielzeit noch einmal kurz gezittert werden musste. Als der gut leitende Schiedsrichter Patrick Rossow kurz darauf abpfiff, kannte der Jubel beim SVO keine Grenzen mehr. (ago)

Tore 0:1 Bolleininger (10. HE), 0:2 Achter (70.), 1:2 Alkis (90. + 2) – Zuschauer 130

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