28.01.2014

Sturz beendet alle Träume

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Beim Wechsel von Maximilian Meixner (239) auf Andreas Gorol war noch alles in Ordnung für die DJK-Staffel, doch dann machte eine Kollision Gorols mit dem Läufer aus Darmstadt den Friedbergern einen Strich durch die Rechnung.
Bild: Ralf Görlitz

 4x400-Meter-Staffel der DJK Friedberg wird in eine Kollision verwickelt. Stefan Gorol landet bei den süddeutschen Meisterschaften im Einzel auf Platz eins

Nicht ganz nach Wunsch liefen die süddeutschen Hallenmeisterschaften in Karlsruhe für die Athleten der DJK Friedberg – und das, trotz einer Gold- und einer Silbermedaille.

Die Erwartungen voll erfüllen konnte 400-Meter-Läufer Stefan Gorol. Bei den Vorläufen am Samstag qualifizierte er sich locker für den Endlauf am Sonntag – in 48,90 Sekunden. Nur Dennis Schwarze vom VfB Stuttgart (48,66) und Manuel Ilg vom VfL Sindelfingen (48,40) waren schneller als der DJK-Sprinter. Zum Endlauf war auch Trainer Heinz Schrall nach Karlsruhe gereist und er sah dort einen überlegenen Sieg seines Schützlings. Manuel Ilg hatte sich im Vorlauf verletzt und musste auf den Endlauf verzichten und auch Dennis Schwarze musste das Rennen abbrechen. So wurde Stefan Gorol im Endlauf so gut wie nicht gefordert und lief mit 48,90 Sekunden exakt dieselbe Zeit wie im Vorlauf und fuhr einen ungefährdeten Sieg ein. „Stefan hat im Winter mit Bundestrainer Stefan Boser sehr gut trainiert, doch was er wirklich jetzt schon drauf hat, das kann ich nach diesem Rennen nicht sagen“, meinte Schrall.

Einige Stunden später trat Stefan Gorol gemeinsam mit seinen Staffelkollegen in der 4x400-Meter-Staffel an. „Hier war der Plan, die beiden Jüngeren gegen die starken Sindelfinger laufen zu lassen, und dann sollten Andreas und Stefan aufholen“, erläuterte Heinz Schrall. Eine Zeit von 3:20 Minuten war angepeilt. Und der Plan schien aufzugehen, auch weil der stärkste Sindelfinger Manuel Ilg verletzt passen musste. Konstantin Bauer lief ein beherztes Rennen und übergab das Staffelholz fast gleichauf mit Sindelfingen an Maximilian Meixner, der ein bisschen abreißen lassen musste. Doch Andreas Gorol holte schnell auf und gerade als er den Darmstädter Läufer überholen und sich an die Spitze setzen wollte, kam es zur Kollision. Die beiden stürzten, beide verloren ihr Staffelholz, wertvolle Sekunden verrannen. Während Darmstadt aufgab, rappelte sich Andreas Gorol auf, setzte nach – und übergab an seinen Bruder Stefan. Der lief ein beherztes Rennen und holte Meter um Meter auf – und wurde am Ende mit nur 1,88 Sekunden Rückstand auf Sindelfingen Zweiter. Die 3:27,11 Minuten reichten zu Silber, hinter Sindelfingen, das nach 3:25,23 Minuten die Ziellinie überquerte. „Ohne den Sturz hätten wir sicher gewonnen“, war sich Heinz Schrall sicher. Dennoch war der DJK-Trainer zufrieden, mit einmal Gold und Silber war die DJK der zweitbeste bayerische Verein hinter Regensburg, das je einmal Gold, Silber und Bronze holte.

Für die LG Augsburg startete Alexandar Askovic, der für den TV Mering Tennis spielt, bei den Junioren U18 im Weitsprung und über die 60 Meter. Während es im Weitsprung mit Platz zwölf und nur 5,98 Metern gar nicht lief, kam er über die 60 Meter in den Endlauf – allerdings auch mit Glück. Nach 7,33 Sekunden im Vorlauf war er im Zwischenlauf mit 7,35 Sekunden in seinem Lauf Dritter – und gewann den Losentscheid gegen den exakt gleich schnellen Dritten des zweiten Zwischenlaufs, Lukas Piatek aus Rehlingen. Im Finale lief er mit 7,24 Sekunden seine schnellste Zeit bei diesen Meisterschaften und belegte damit den guten sechsten Platz.

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