Turnen

06.07.2017

TSC Mering steigt auf

Die Turnerinnen des TSC Mering: (von links) Mikka Voges, Carina Umlauf, Maike Tolks, Ricarda Martin, Hannah Rose, Carolin Schnedermann, Karolina Tränkl, Amelie Vareille. Es fehlen: Anna Kuhnert und Lena Räßler.
Bild: Sonja Wolf

In Illertissen überzeugt das Team die Punktrichter. Nun stellt der Verein Bayerns beste LK3-Mannschaft.

Am zweiten Wettkampftag der Bayernliga im weiblichen Kunstturnen hat die Mannschaft des TSC Mering überzeugt. Das Team aus Anna Kuhnert, Ricarda Martin, Lena Räßler, Hannah Rose, Carolin Schnedermann, Maike Tolks, Karolina Tränkl, Carina Umlauf, Amelie Vareille und Mikka Voges hatte bereits im ersten Ligawettkampf im Mai den Sieg geholt. Diesen galt es nun zu verteidigen.

Schließlich stand der direkte Aufstieg in die nächsthöhere Leistungsklasse LK 2 vor – ohne Relegation. Ein Sieg für den ersten Tabellenplatz musste her. Gut vorbereitet und optimistisch fuhr das TSC-Team ins schwäbische Illertissen, wo bereits um 8 Uhr Wettkampfbeginn war. „Das ist nicht unsere Zeit“, stöhnten die Mädchen.

Erstes Gerät war der Sprung, Nicht schlecht, dachten sich die Trainerinnen, bei dem schnellen Anlauf kommt der Kreislauf in Schwung. Alle Sprünge gelangen, ein guter Anfang war gemacht.

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Auch am Barren und Boden riefen die Meringerinnen ihre Leistung ab und wurden mit fünf gleichmäßig hohen Wertungen belohnt. Am Schwebebalken waren alle etwas nervös. „Am Balken wird sich’s heute entscheiden“, die Trainerinnen Ingrid Martin und Sonja Wolf waren sich einig. Ein Sturz vom zehn Zentimeter breiten Gerät heißt ein Punkt Abzug in der Wertung. Oft ausschlaggebend für das Gesamtergebnis.

Sehr souverän eröffnete Maike Tolks den Balken und legte eine sichere Übung vor. Das half den nachfolgenden Turnerinnen enorm. Auch sie kamen sicher durch ihre Übungen. Die hier erturnten hohen Wertungen waren letztendlich ausschlaggebend.

Der TSC Mering gewann auch den zweiten Ligawettkampf der Saison und damit auch den Gesamtsieg in der LK3 mit 28 Ranglistenpunkten, vor dem TSV Haar (22) und dem TSV Kulmbach (20). Diese beiden Mannschaften müssen in die Relegation und im Herbst um den Aufstieg kämpfen.

Genauso zügig und ruhig wie der ganze Wettkampf, verlief die Siegerehrung. Keine Pokale, kein Händedruck, keine wirkliche Ehrung. Auf Kommando stürzten sich alle Turnerinnen auf die vom Sponsor bereitgestellten Hygieneprodukte, die es stattdessen gab.

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