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Ringen

03.10.2019

TSC Mering verliert mehr als nur einen Kampf

Auch der Sieg von Benedikt Rieger konnte die Niederlage der Meringer nicht mehr verhindern.
Bild: Matthias Biallowons

Meringer Ringer unterliegen im schwäbischen Derby Kottern mit 15:18. Zwei Athleten ziehen sich darüber hinaus auch noch Verletzungen zu.

Einen Tag zum Vergessen erlebten die Meringer Ringer bei ihrem Auswärtskampf in Kottern. Gegen die im Vorfeld stark eingeschätzte Truppe aus dem Allgäu mussten sich die Schwaben nicht nur hauchdünn mit 15:18 geschlagen geben, sondern auch noch zwei verletzte Athleten beklagen. „Mit der Niederlage an sich kann ich leben, auch wenn diese durch eine Fehlentscheidung herbeigeführt und mit unsportlichem Verhalten der Gegner begleitet wurde“, tobte TSC-Coach Korbinian Krupna, fügt gleichzeitig an: „Aber die Verletzungen unserer Sportler treffen vor allem die Jungs selbst und uns als ganzes Team enorm“.

Im Fliegengewicht musste Michael Rauch für Simon Sausenthaler aus der Jugend einspringen und sich gegen Andrei Adam klar geschlagen geben (Stand 4:0 für Kottern). Im Schwergewicht wurde Luca Gelb noch in der ersten Runde von Stephan David geschultert (Stand 8:0). Eng ging es dagegen bis 61 Kilo im klassischen Stil zu. André Spiekermann unterlag Niclas Gaa knapp mit 3:6.

Aufholjagd ist zunächst erfolgreich

Kottern führte bereits mit 10:0. Es mussten dringend Punkte für den TSC her. Diese besorgte Gabor Hatos bis 98 Kilo im freien Stil. Gegen den passiv ringenden Vincent Graf verpasste der Ungar den „Vierer“ (Stand 10:3). Doch Moritz Zeitler legte direkt furios nach: Bis 66 Kilo Freistil legte er Nico Wörmann nach einer klaren Führung „aufs Kreuz“ und brachte sein Team wieder auf 7:10 ran. Noch spannender machte es dann Niklas Guha mit seinem 13:5 Punktesieg über Alexander Stoll bis 86 Kilo griechisch-römisch. Mit den drei Zählern glich der TSC zum 10:10 aus.

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Als dann auch noch Benedikt Rieger bis 71 Kilo griechisch-römisch mit einer routinierten Leistung, bei der der Meringer vor allem im Stand dominierte, sein Gegenüber Markus Mair niederhielt, tobte das Gästelager. Mering führte erstmals mit 12:10. Zusätzlich erhöhte Bartosz Sofinski auf 15:10, indem er bis 80 Kilo im freien Stil Dominik Hauber klar beherrschte, jedoch mit dem 12:0-Sieg knapp an der vollen Punkteausbeute scheiterte. „Wir waren auf einem guten Weg, aber dann hatten wir großes Pech“, resümierte Krupna.

Verletzungsbedingte Aufgabe

Erst wurde Lukas Grundler bis 75 Kilo Freistil nach einer knappen Führung zur Pause von Robert Schneider überrascht und anschließend geschultert (Stand 15:14). Anschließend musste Nico Winter bis 75 Kilo griechisch-römisch ebenfalls in Front liegend den Kampf verletzungsbedingt abbrechen und somit die Punkte an die Allgäuer Gastgeber abtreten, die damit den Kampf noch einmal drehten und mit 18:15 gewannen.

„Das ist ganz bitter, aber trotzdem werden wir uns in den kommenden Wochen um die beste Aufstellung bemühen. Der Zusammenhalt ist gigantisch“, hebt Krupna den Teamgeist der Meringer trotz der widrigen Umstände hervor.

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