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Ringen

05.04.2018

TSC-Schüler verpassen Gold in Unterföhring

Der TSC Mering beim Andi-Walter-Gedächtnisturnier in Unterföhring: (von links) Jona Hasse, Sebastian Klement, Felix Tränkl und Jonas Imburgia.
Bild: Matthias Biallowons

Beim Andi-Walter-Gedächtnisturnier beweisen die Meringer Nachwuchs-Athleten aber ihren Ehrgeiz. Jugendleiter bemängelt Trainingssituation vor deutscher Meisterschaft.

Das traditionsträchtige Andi-Walter-Gedächtnisturnier in Unterföhring war auch in diesem Jahr wieder gut besucht. So kämpften 120 Athleten aus ganz Bayern, Österreich und Italien um die begehrten Trophäen. Vom TSC Mering schnürten vier Jugendliche die Ringerstiefel.

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In der D-Jugend gingen Jona Hasse (27 Kilo), Jonas Imburgia (29 Kilo) und Felix Tränkl (34 Kilo) auf die Matte. Der leichteste TSCler musste dreimal in seinem Pool antreten. In den ersten beiden Begegnungen machte er mit jeweils einem Schultersieg kurzen Prozess. Im Kampf um den Einzug ins Finale ging es ganz eng zu, dort reichte am Ende ein 3:2-Sieg für den Einzug in den Finalkampf.

Dort hatte der Meringer keine Chance und wurde von Sebastian Gröbner vom TSV Trostberg technisch überlegen geschlagen. „Sein Gegner war Jona einfach körperlich überlegen, aber er hat alles versucht“, lobte TSC-Jugendleiter Norbert Lang dennoch die Einstellung seines Schützlings.

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Jonas Imburgia musste im nordischen Stil gleich fünfmal antreten. Mit einem Sieg reicht es am Ende zum fünften Platz. Felix Tränkl konnte sein Können kaum unter Beweis stellen, da er nach einer sehr unglücklichen Auftaktniederlage nach eigener Führung und einer Schulterniederlage im zweiten Duell früh aus dem Turnier ausschied. In der C-Jugend ging für den TSC Sebastian Klement auf die Matte. Mit elf Gegner hatte er sowohl eine zahlenmäßig große als auch starke Gewichtsklasse (42 Kilo) erwischt. Nach einem klaren Auftaktsieg unterlag er Ole Hansen vom Münchner Gastgeberverein und dem späteren Turniersieger im zweiten Kampf. Doch der Youngster fightete weiter und sicherte sich zuerst den Einzug ins kleine Finale, wo er sich knapp mit 8:6 gegen Nico Baumeister aus Nürnberg durchsetzen konnte und somit die Bronzemedaille feiern konnte. Die meisten Punkte sammelte die Mannschaft aus Unterföhring, dicht gefolgt vom TSV Westendorf sowie dem SV Johannis Nürnberg.

Eigentlich sollten sich die Verantwortlichen des TSC Mering freuen, denn zwei ihrer Schützlinge fahren am kommenden Wochenende auf die deutsche Meisterschaft der B-Jugend nach Herdecke in Nordrhein-Westfalen. Dort werden sich Felix Boy und Kilian Krupna mit den Besten der Nation messen. Doch mangelnde Trainingsmöglichkeiten in Mering trüben die sonst gute Stimmung der Trainer und Athleten: „Wir haben die nächsten zwei Wochen nationale Wettkämpfe und können nicht ein einziges Training in der Halle abhalten. Das ist für einen Verein mit unseren Erfolgen und Ambitionen einfach zu wenig“, ärgert sich Lang über die widrigen Vorbereitungszeiten. Dennoch betont er: „Die beiden Jungs sind hoch motiviert und freuen sich auf das Turnier“.

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