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Ringen

30.11.2018

TSC beim letzten Kampf in der eigenen Halle

Luca Gelb (in Rot) ist ein potenzieller Kandidat für das Schwergewicht, jedoch hat er seine Möglichkeiten bisher nicht ausgeschöpft.
Bild: Matthias Biallowons

Die Meringer empfangen am Samstag den TSV Kottern. Warum sie mit dem Verlauf der Saison zufrieden sind.

Die Ringersaison 2018 neigt sich dem Ende zu, dem TSC Mering fehlen noch zwei Kämpfe, dann können die Athleten in die verdiente Winterpause gehen. „Die Saison war lang, wir werden jetzt noch mal alle unsere Kräfte sammeln und zwei gute Leistungen abliefern“, verspricht TSC-Sportwart Peter Tränkl.

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Obwohl noch zwei Duelle ausstehen, kann man bereits ein Fazit ziehen: Die Schwaben sind mit dem Ziel angetreten, möglichst viele junge Ringer im Seniorenbereich zu integrieren und den Umbruch voranzutreiben. Dies ist dem Trainergespann um Chefcoach Hannes Haring und Co-Trainer Korbinian Krupna vor allem in den unteren Gewichtsklassen gelungen. Mit Kilian Krupna und Simon Sausenthaler sowie Lennart Bieringer verfügen die Meringer über drei junge Talente, die den Zuschauern noch viel Freude einbringen werden. „Sie sind gut integriert und dazu noch erfolgreich“, lobt Krupna.

Hinzu kommt, dass sich die etablierten Ringer wie Dominik Ringenberger oder Moritz Zeitler – allen voran aber Niklas Guha, der bisher nur einen Kampf gegen einen Bundesligaringer verloren hatte – weiterentwickelt haben und zu festen Größen in der Liga gehören.

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Weiterhin schwierig gestaltet sich die Besetzung der oberen Gewichtsklassen durch eigene Kräfte. Zwar gibt es mit Luca Gelb einen potenziellen Kandidaten für das Schwergewicht, jedoch hat der Meringer seine Möglichkeiten bisher nicht ausgeschöpft und muss beständiger werden.

Die übrigen Klassen bis 86 und 98 Kilo werden fast ausschließlich durch eingekaufte Ringer besetzt, hier muss der TSC für die Zukunft einen neuen Plan schmieden.

Das Jahr 2018 werden die Ringer von der Paar mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auf dem dritten Saisonplatz beenden. Abrutschen ist nicht mehr möglich, da der TSC drei Siege mehr auf seinem Konto hat als der Verfolger aus Geiselhöring. Der zweite Platz ist nur dann erreichbar, wenn Mering alle Kämpfe gewinnt – dabei steht noch die Begegnung gegen den ungeschlagenen Tabellenführer aus Westendorf aus – und Hallbergmoos zeitgleich patzt, beide Szenarien scheinen fast ausgeschlossen zu sein.

Insgesamt sind die Verantwortlichen des TSC mit den gezeigten Leistungen sowie dem Ergebnis zufrieden: „Wir haben die Kämpfe gewonnen, die wir gewinnen konnten. Mit voraussichtlich vier Niederlagen aus vierzehn Begegnungen kann man durchaus zufrieden sein“, betont TSC-Vize-Vorstand Korbinian Krupna und lässt für den kommenden Heimkampf keinen Zweifel: „Wir werden trotz der Tabellensituation voll auf Sieg ringen. Das sind wir unseren Fans schuldig, die uns diese Saison einmal mehr sensationell unterstützt haben.“

Mit dem TSV Kottern steht dabei ein durchaus ernst zu nehmender Gegner auf der Matte, der im Hinkampf mit 24:16 geschlagen wurde, der aber bisher fast allen Mannschaften Problem bereitet hat. Neben einigen Athleten, die zum Mittelmaß der Liga gehören, verfügen die Allgäuer mit Stephan David und Vincent Graf über zwei „schwere Jungs“, die nur schwer zu besiegen sind. Alles in allem dürfen sich die Zuschauer am Samstag auf ein spannendes Duell freuen, bei dem die Mehrzweckhalle ihrem Spitznamen „Hexenkessel“ noch mal alle Ehre machen möchte. Kampfbeginn ist um 19.30 Uhr.

Schüler Nach einer Kampfpause melden sich die Nachwuchsringer des TSC am Samstag wieder zurück. Dort erwarten sie die Jugendstaffel aus Kottern.

Ein Sieg ist nach dem 42:17-Hinkampf-Triumph einkalkuliert, dennoch „sollte man das Team nicht unterschätzen“, warnt TSC-Jugendleiter Norbert Lang. Kampfbeginn ist um 18.30 Uhr.

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