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Ringen

04.12.2018

TSC beschert seinem Trainer einen würdigen Abschied

Dominik Ringenberger (rotes Trikot) feierte gegen Kottern wieder einen überlegenen Punktsieg. Der Meringer musste sich in der gesamten Saison nur zweimal geschlagen geben. 
Bild: Matthias Biallowons

Beim 28:12-Sieg gegen Kottern sitzt Hannes Haring zum letzten Mal bei einem Heimkampf auf der Meringer Trainerbank.

Nicht schlecht staunten die Fans des TSC Mering, als verkündet wurde, dass Chefcoach Hannes Haring den Verein verlassen wird. Sein Team dagegen wusste um seine Entscheidung schon Wochen vorher und wollte ihm noch einen würdigen, letzten Kampf in der Mehrzweckhalle bescheren. Der am Ende hochverdiente 28:12-Triumph über den TSV Kottern unterstrich die langjährige gute Arbeit des Österreichers.

Nur zwei Kämpfe gehen verloren 

Nur zwei Begegnungen gingen regulär verloren. Im Schwergewicht war das für Luca Gelb keine Schande, immerhin trat er gegen Stephan David an, der alle seine elf Kämpfe gewinnen konnte. Zuvor hatte der TSC die Punkte im Fliegengewicht kampflos abgeben müssen (Stand 0:8). Bis 61 Kilo Freistil führte Kilian Krupna zur Pause, leistete sich dann aber bei einem Beinangriff eine Unaufmerksamkeit und wurde so von Pierre Sulzer geschultert (Stand 0:12). Krupna konnte in seinem ersten Seniorenjahr mehr als die Hälfte seiner Fights für sich entscheiden. „Wir sind zufrieden, er hat sich gut in den Männerbereich integriert“, lobte Vater und Betreuer Korbinian Krupna. Seine ganze Klasse und Routine zeigte Zsolt Dajka bis 98 Kilo griechisch-römisch. Gegen den körperlich starken und teilweise ungestüm ringenden Vincent Graf siegte der Ungar noch vor dem Abpfiff überlegen. (Stand 4:12). Ein wahres Technikfeuerwerk brannte Dominik Ringenberger bis 66 Kilo griechisch-römisch ab. Gegen Alex Bögel fielen 22 technische Wertungen zugunsten des Meringers, was den überlegenen Sieg bedeutete (Stand 8:12). Ringenberger kam zehnmal zum Einsatz und musste sich nur zweimal geschlagen geben.

Viele eindeutige Siege

Ebenfalls eindeutig war der Auftritt von Gabor Hatos bis 86 Kilo. Der Freistilspezialist sammelte gegen Timo Knobloch nahezu spielerisch Punkt um Punkt, Mering glich zum 12:12 aus. Einen großen Schritt machte in dieser Saison auch Moritz Zeitler, der mehr Ruhe und Cleverness ausstrahlte. In der Klasse bis 71 Kilo legte er Max Ostertag noch vor der Pause aufs Kreuz. (Stand 16:12). Diese Führung baute Niklas Guha bis 80 Kilo weiter aus. Im klassischen Stil braucht er nur eine Minute, um Alexander Stoll mit Überwürfen, Schwungriffen und Durchdrehern 15:0 abzufertigen (Stand 20:12). Guha verzeichnet damit zwölf Siege bei nur einer Niederlage verzeichnen und ist damit bester Punktesammler der Schwaben. Die Klassen bis 75 Kilo dauerten nicht lange: Nico Winter brauchte im griechisch-römischen Stil nur wenige Sekunden, dann hatte er Robert Schneider geschultert, Benedikt Rieger war im freien Stil kampfloser Sieger – das 28:12 war perfekt.

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