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Fußball-Bezirksligen

03.10.2019

TSV 1862 Friedberg kann aus dem Vollen schöpfen

Der Sieg der Friedberger gegen VfL Kaufering nahm bereits einen Teil der Sorgen von den Schultern der TSV-Mannschaft. Nun sollen gegen den Tabellenletzten Stöttwang ebenfalls drei Punkte her.
Bild: Selder

Der TSV 1862 Friedberg will das Schlusslicht Stöttwang schlagen. Stätzling könnte in Mertingen auch im neunten Spiel ungeschlagen bleiben.

In der englischen Woche könnten die beiden Stadtvereine TSV Friedberg und FC Stätzling wertvolle Schritte nach oben machen. Am Donnerstag um 15 Uhr haben es die Friedberger daheim mit dem Schlusslicht SV Stöttwang zu tun und die Stätzlinger sind zur gleichen Zeit beim FC Mertingen zu Gast.

Der Sieg in Kaufering war Gold wert – und wenn die Friedberger gegen Stöttwang nachlegen könnten, wäre man momentan die allergrößten Sorgen los. Die Gäste aus dem Ostallgäu sind ebenfalls Aufsteiger, aber deutlich schlechter in die Saison gestartet. Zehn Niederlagen steht nur der Sieg in Ottobeuren (4:3) gegenüber. Nicht nur für Trainer Ali Dabestani wäre deshalb alles andere als ein Sieg eine große Enttäuschung. Er kennt den Gegner nicht näher, es ist bisher das erste Aufeinandertreffen der beiden Clubs. Aber die Papierform spricht für Pietruska, Winter, Pfeifer und Co., die in Kaufering neben ihrem Kampfgeist auch wieder ihre spielerische Linie gefunden haben. „Voll konzentriert werden wir uns präsentieren“, verspricht der Trainer, der keine Personalsorgen hat und aus dem Vollen schöpfen kann. Im Tor steht für den Urlauber Zimmermann wieder Josip Sagolj, der in Kaufering eine gute Partie ablieferte.

Die Fußballer des FC Stätzling sind seit acht Spielen ungeschlagen

Seit acht Spielen sind die Stätzlinger jetzt ungeschlagen, haben aber nicht immer den Trainer und ihre Fans überzeugen können. Beispielsweise zuletzt beim holprigen 2:0 gegen Holzkirchen. Mertingen dürfte eine Nummer größer als der letzte Gegner sein, auch wenn der Aufsteiger mit Platz 12 nicht zu den ersten Adressen der Liga zählt. Aber immerhin haben die Platzherren mit ihrem Torjäger Stefan Springer bisher 23 Tore geschossen – der FC Stätzling zum Vergleich 17. Schwachstelle der Mertinger ist aber die Abwehr und das müssen Heiss, Kraus, Widmann und Co. nutzen. Ein Sieg wäre die willkommene Motivation für das am Sonntag stattfindende Derby gegen den BC Adelzhausen. Trainer Andreas Jenik geht auch davon aus, hat aber durchaus Respekt vor den Mertingern, wie er sagt. Im Tor steht wieder Daniel Mrozek, weil Deni Eryildirim beruflich verhindert ist. Weitgehend bleibt es beim Kader vom vergangenen Sonntag, der sich aber mehr ins Zeug legen muss als zuletzt.

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Die weiteren Spiele in den Bezirksligen:

Süd: TSV Neusäß – FC Thalhofen (Do. 14 Uhr); Cosmos Aystetten – Bad Grönenbach; Türk Königsbrunn – TSV Babenhausen; FC Heimertingen – VfL Kaufering; TV Erkheim – Viktoria Augsburg; Olympia Neugablonz – TSV Bobingen; TSV Ottobeuren – TSV Haunstetten (alle Do. 15 Uhr).

Nord: TSV Hollenbach – VfL Ecknach; FC Günzburg – SC Altenmünster; TSV Wertingen – Rain II; BC Adelzhausen – TSV Gersthofen; SV Holzkirchen – Nördlingen II (alle Do. 15 Uhr); TSV Aindling –FC Affing; SC Bubesheim – TSV Meitingen (beide Do. 17 Uhr).

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