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Volleyball 3. Liga

09.12.2019

TSV Friedberg klettert auf Rang zwei

Durften sich zu Recht freuen: die Friedberger Volleyballer Paul Décombe, Michael Hurler, Michael Stöcker und Christian Pohl (von links). In Niederviehbach setzte sich das Team mit 3:1 Sätzen durch und kletterte damit auf den zweiten Tabellenplatz.
Bild: Peter Kleist

In Niederviehbach müssen die Herzogstädter aber alles geben, um das Schlusslicht mit 3:1 Sätzen nieder zu halten. Zur Spitze fehlt dem TSV nur mehr ein Punkt.

Mit einem 3:1-Erfolg beim Tabellenschlusslicht Niederviehbach kämpften sich die Friedberger Volleyballer auf den zweiten Tabellenplatz der 3. Liga Ost zurück. Dabei fanden beide Teams in dieser Partie nicht so richtig ins Spiel.

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Von der Leistung und vor allem der Sicherheit des vergangenen Heimspielsieges war beim umkämpften Auswärtssieg beim Tabellenletzten zu Beginn nicht viel zu sehen. Mit kleinen Startschwierigkeiten fanden die Volleyballer des TSV Friedberg nur bedingt in den eigenen Spielrhythmus und gerieten dabei direkt in Rückstand. Die Niederviehbacher hingegen schienen ihren Aufwärtstrend zu bestätigen und setzten die Gäste vor allem durch gutes Aufschlagspiel unter Druck.

Eine Auszeit bringt die Wende

Trotz guter Angriffsarbeit über die Friedberger Mittelpositionen ließ sich Niederviehbach vorerst nicht aus dem Konzept bringen. Erst eine Auszeit beim Stand von 16:19 aus Gästesicht brachte die erhoffte Wende. Die vermeidbaren Fehler aufseiten der Hausherren häuften sich zunehmend. Friedberg glich aus und konnte sogar mit 20:19 in Führung gehen. Diese ließen sich die Herzogstädter auch nicht mehr nehmen, überzeugten mit einer fokussierten Schlussphase und gewannen den Satz mit 25:23.

TSV Friedberg klettert auf Rang zwei

Satz wieder gedreht

Aber auch im zweiten Durchgang geriet Friedberg früh in Rückstand. Vor allem die gute Viehbacher Blockarbeit machte den Gästen immer wieder zu schaffen. Ähnlich zum vorherigen Satz blieben die Hausherren bis zum 19:17 in Führung, ehe sich erneut Abstimmungsprobleme häuften. Friedberg zog vorbei und sicherte sich erneut den Satz knapp mit 25:23.

Die Niederviehbacher starteten den dritten Durchgang erneut motiviert und von den vorherigen und unglücklichen Satzverlusten unbeeindruckt. Mitte des Satzes setzten sie sich erneut ab, ließen den eigenen Spieleinbruch im letzten Satzdrittel jedoch diesmal aus. Friedberg konnte diesmal keine Wende herbeiführen. Mit 25:21 holten sich die Niederviehbacher diesen Durchgang und verkürzten auf 1:2 Sätze.

Erfolg in der "Verlängerung"

Im vierten – und wie sich herausstellen sollte letzten – Satz entwickelte sich dabei ein enger Schlagabtausch. Beide Teams punkteten mit der nötigen Einsatzfreude. Niederviehbach hatte den Tiebreak und damit einen sicheren Punkt gewinn vor Augen, doch erneut behielt Friedberg in der Schlussphase einen kühleren Kopf, gewann den Satz in der Verlängerung mit 26:24 und sicherte sich im engen Schlagabtausch schließlich den nicht unverdienten 3:1-Auswärtssieg.

Damit dürfen sich die Friedberger Volleyballer erneut über den zweiten Tabellenplatz freuen. Da der TSV Mühldorf in Zirndorf patzte, beträgt der Abstand zur Tabellenführung nur noch einen Punkt.

„Wir konnten heute leider nicht die Leistung des vergangenen Spiels abrufen, haben aber hier trotzdem wichtige Punkte mitgenommen. Zum nächsten Spiel müssen wir uns jedoch unbedingt steigern“, waren sich die Verantwortlichen einig.

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