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02.06.2009

TSV-Senioren werden deutscher Vizemeister

Der TSV Friedberg ist im Seniorenvolleyball weiterhin eine Macht. Die Spieler älter als 35 Jahre (Ü35) konnten erneut einen Vizemeistertitel bei der deutschen Meisterschaft erringen - so wie schon vor zwei Jahren einmal. Der SV Fellheim richtete das sportliche Großereignis diesmal aus, es trafen sich gleich eine Reihe an Altersklassen, bei Damen wie bei Herren. Und es wurde gutklassiger Volleyball geboten - vor allem bei den "Jüngsten". Denn da sind durchaus WM-Teilnehmer zu finden, Ex-Erstligaspieler und sogar Olympioniken wie Jörg Ahmann (Beachvolleyball).

Besonders die Gastgeber drehten richtig auf und hatten eine Formation gefunden "mit ungefähr 1000 Länderspielen gegen uns", wie es Stefan Link ausdrückt. Der langjährige Abteilungsleiter und langjährige Mittelblocker fährt immer wieder gerne auf solche Turniere - wenn auch selbst nur noch als Zuspieler. Einzugreifen brauchte er nicht allzu oft, Coaching war angesagt.

Da die Stimmung im Team wie immer locker und gut war, war auch das nicht allzu schwierig. Bis auf den allerersten Satz, die Friedberger hatten wie immer mit Startschwierigkeiten zu kämpfen. Gegner Eintracht Wiesbaden wurde dann aber doch deutlich in den beiden Folgesätzen in die Schranken verwiesen. Und so ging es auch im zweiten Gruppenspiel weiter, der TV Düren wurde mit 2:0 klar geschlagen, "damit waren wir in einem guten Zweig", so Link. Denn bei solchen Turnieren kommt es darauf an, möglichst ohne Niederlage weiterzukommen. Denn der andere Zweig ist kräftezehrend - ein wichtiger Aspekt im höheren Alter.

Das merkten die Friedberger dann im dritten Spiel des Tages, Gegner war hier Berlin Mariendorf. Der TSV war zwar mit zehn Spielern angereist, der eine oder andere war aber dann doch angeschlagen, sodass mehr oder weniger die Stammsechs (und auch Libero Ralf Weggenmann) durchspielen musste. Mühsam mit 2:1 gewannen die Friedberger und standen damit schon im Halbfinale.

Da war der Gegner dann ein ehemaliger deutscher Meister, der ASV Senden aus Niedersachsen. Mit einem Klasse-Block vor allem von Bernd Spleiß, Florian Schöberl und Michael Renner und einem im Angriff überragenden Spleiß ließ der TSV nichts anbrennen und gewann mit 2:0 Sätzen. Dabei waren richtig gute Ballwechsel zu sehen. Und genauso gut spielte man im Finale weiter, hielt mit Schmiden in beiden Sätzen gut mit und musste erst ab dem 20. Punkt abreißen lassen. "Wir hatten einen Riesenspaß und guten Volleyball", war man sich im TSV-Team am Ende einig. Neben den schon Genannten spielten noch mit: Marcus Christl, Christian Herrle, Klaus Blaschke, Ralf Eilert (Ulm) und Hans-Jörg Bär (Ulm), der neue TSV-Trainer.

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