Volleyball

22.01.2017

TSV-Spielerinnen aus dem Takt

Die TSV-Spielerinnen leisten sich zurzeit zu viele Fehler. Gegen Hammelburg unterlagen die Volleyballerinnen erneut.
Bild: Peter Kleist (Archiv)

In der 3. Liga unterliegen sie Hammelburg. Schon die Anreise bereitet Probleme.

Die Reise der Dritt-Liga-Volleyballerinnen des TSV Friedberg nach Hammelburg stand schon zu Beginn unter keinem guten Stern. Zuspielerin und Mannschaftskapitän Stefanie Rudolf lag die ganze Woche über krank im Bett. Am Samstag war sie zwar soweit wieder halbwegs bei Kräften, man merkte ihr jedoch an, dass sie noch nicht ganz fit war. Dann machte einer der beiden Kleinbusse, die für die Auswärtsfahrt gemietet waren, kurz nach der Autobahnauffahrt schlapp. Mit gedrosselter Geschwindigkeit ging es bis zum nächsten Treffpunkt, wo erst mal umgeschichtet werden musste, um von dort dann in beengten Verhältnissen mit nur einem Bus und einem Auto die Fahrt fortzusetzen.

Trotz allem kam das Team rechtzeitig am Ziel an, sodass zumindest nicht die mangelnde Vorbereitungszeit als Ursache angeführt werden kann, für das, was sich in Hammelburg entfaltete. Ganz im Gegenteil, den deutlich besseren Start ins Match erwischten die Schützlinge von Trainer Alex Wiskirchen. Sie fingen mit viel Druck an und konnten sich, dank taktisch kluger Angriffe und einer stabilen Abwehrarbeit, sogar einen 14:10-Vorsprung erarbeiteten. Allerdings brachen sie dann in der Hälfte des Satzes, nach ein paar eigenen Fehlern unerklärlich ein und kamen aus diesem Loch nicht mehr wirklich heraus, sodass der Satz mit 25:20 an die Gastgeber ging.

Im folgenden Satz lief dann auf Friedberger Seite gar nichts mehr. Die Damen machten es den Hammelburgerinnen unnötig leicht. Letztlich machten sie alle Fehler selbst, sodass die DJK kaum noch Gelegenheit bekam, ihrerseits welche zu machen, da der Ball selten in die andere Spielfeldhälfte gebracht wurde. Ein schnelles 14:25 spiegelte den desaströsen Spielverlauf wieder. Und auch in der dritten Runde gelang es den Friedbergern nicht, wenigstens die Annahme der Unterfranken mit ihren ungewohnt laschen Aufschlägen unter Druck zu setzen. Die deutlich zu einfachen Angaben hatten zur Folge, dass die Gastgeber ihr Angriffsspiel beliebig aufziehen konnten.

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Selbst Wiskirchen war ratlos, „unser bestes Element funktioniert seit knapp zwei Wochen nicht mehr. Keine Ahnung, warum?“ Da auch das Blockverhalten aufseiten der TSV-Damen sehr verhalten war, wurde folglich der eigene Abwehrriegel unnötig ins Kreuzfeuer gesetzt und konnte nicht so souverän wie sonst agieren. Auch wenn zwischenzeitlich kurz der eigentlich vorhandene Kampfgeist der TSV-Damen aufblitzte, reichte es nicht mehr, das Ding zu drehen. Mit 25:21 ging auch dieser Satz an Hammelburg.

„Jetzt heißt es einmal mehr geduldig bleiben“, meinte eine abgekämpfte Steffi Rudolf im Anschluss an die relativ deutliche Niederlage, nach der die Mannschaft weiterhin auf dem vorletzten Tabellenplatz steht. Auch Co-Trainer Adrian Lauer blieb positiv und sagte: „Wir müssen jetzt einfach von Spiel zu Spiel schauen und uns auf den nächsten Gegner einstellen. Irgendwann wird dann der Knoten schon platzen. Uns war durchaus bewusst, dass gerade als Aufsteiger, das erste Jahr kein Zuckerschlecken werden wird.“

Friedberg Ambrosch, Bender, Hirscht, Kehr, Müller, Peter, Reinhart, Rudolf, Sandru, Selg, Steidl, Waldner

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