Volleyball3. Liga

07.10.2013

TSV lässt es „knacken“

Friedbergs Neuzugang Julian Birkholz (rechts) war es, der mit einem krachenden Schmetterschlag den 28:26-Siegpunkt im vierten Satz machte und damit dem TSV Friedberg den ersten „Dreier“ in seiner Geschichte sicherte.
Bild: Peter Kleist

Friedberg bezwingt im ersten Spiel Mühldorf sicher mit 3:1

Friedberg Um genau 16.53 Uhr steigt Friedbergs Neuzugang Julian Birkholz in die Luft und mit seinem Schmetterball gibt er den Startschuss für den Friedberger Jubelsturm. Sein Punkt zum 28:26-Satzerfolg besiegelt den 3:1-Auftaktsieg der Friedberger Drittligavolleyballer gegen Mühldorf. Ein Sieg, der erstmals mit drei Punkten belohnt wird.

„Heut’ haben wir richtig geknackt“, kommentiert der Neuzugang völlig außer Atem sein erstes Spiel in der 3. Liga. „Knacken“ steht im Vokabular von Julian Birkholz als Synonym für einen harten Angriffsschlag. Inzwischen „knacken“ die gesamten Herren I des TSV Friedberg – und dass beim Saisonauftakt vor heimischem Publikum ordentlich „geknackt“ wurde, ist klar.

Beide Teams starteten sichtlich nervös in die Partie. „Die neue Situation und die Saisonpremiere hatte durchaus Anfangsnervosität zur Folge“, beschreibt Birkholz die Hälfte des ersten Satzes. Beide Teams fanden erst gegen Ende des ersten Satzes zu ihrem Spiel – zeigten dann aber guten Volleyball. Mit einem hauchdünnen Vorsprung ging Friedberg (21:20) in die heiße Phase. Ebenfalls hauchdünn schaffte es das Team des Trainerduos Hurler/Lehmann, den Satz für sich zu entscheiden (25:23). Ein ähnliches Bild zeichnete sich in Durchgang zwei ab. Diesmal war es Mühldorf, das nach einem Pari (21:21) den besseren Schlussspurt hinlegte und mit 27:25 ausglich. Der einzig klarere Satz des Tages war Durchgang drei. Friedberg erkämpfte sich früh einen Drei-Punkte-Vorsprung (15:12), der bis zum Ende konserviert werden konnte (25:22). Gänsehaut und höchste Spannung folgte in Satz vier. Auf Augenhöhe kämpfend, gelang es keinem Team, sich auch nur minimal abzusetzen. Beim 23:24 wehrte das TSV-Team den ersten Satzball ab, spielte couragiert weiter und sicherte sich einen Matchball (27:26). „Der abgewehrte Satzball ist seit heuer umso wichtiger, da Mühldorf durch den zweiten Satzerfolg bereits einen Punkt sicher gehabt hätte“, erklärt Trainer Alexander Hurler das neue Regelwerk. Statt der Punkteteilung folgte aber der Angriff von Julian Birkholz, der dem TSV damit drei Zähler sicherte.

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Für Kapitän Andreas Eichhorn war die kämpferische Leistung ausschlaggebend. „Damit haben wir uns aus den wackligeren Phasen immer wieder zurück ins Spiel gebracht“, so sein Lob, und seine Meinung teilte auch Friedbergs Jugendkoordinator Hannes Müllegger. „Das Team hat sich gut präsentiert. Spielerisch war es phasenweise sehr überzeugend, dennoch steckt – vor allem im Angriff – noch mehr Potenzial in der Mannschaft“, so Müllegger. „Mit Alex auf dem Feld und Sven von Außen hat mir die Arbeit des Trainerduos sehr gut gefallen“, meinte er weiter. Alexander Hurler beschloss den Spieltag mit den Worten: „Ein perfekter Einstand für uns als Team und für die weiteren Wochen, in denen uns die Arbeit aber auch der Spaß am Volleyball und am Knacken mit Sicherheit nicht ausgeht.“ (flos)

Friedberg Münster, Lehmann, Eichhorn, Schreiber, Panz, Navrath, Birkholz, Hurler, Schweikart, Gumpp, Stöcker, Hurler.

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