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Aichach-Friedberg

13.05.2020

Tennis-Kreismeisterschaften um ein Jahr verschoben

Die Tennis-Kreismeisterschaften werden wegen der Corona-Pandemie auf das kommende Jahr verschoben.
Bild: Peter Kleist (Archiv)

Die Tennis-Vereine sehen aufgrund der Corona-Krise keine Chance für die Austragung. Auch beim Spielbetrieb gibt es Einschränkungen.

Kann während der Corona-Krise die Tennis-Kreismeisterschaft stattfinden? Die mit der Durchführung betrauten Klubs haben zusammen mit dem Vorstand der Tennisgemeinschaft Aichach-Friedberg über die Chancen beraten. Schnell wurde klar, dass eine Meinung vorherrschte: In Zeiten einer Pandemie unter den jetzt bekannten Umständen wäre die Durchführung von Turnieren mit vielen Spielern und einer großen Anzahl von Zuschauern nicht zu verantworten.

Ein Teilnehmer brachte es auf den Punkt: „Niemand von uns kann ein Interesse daran haben, dass eines unserer Turniere beziehungsweise unser Landkreis im ungünstigsten Fall als weiterer ,Corona-Hotspot‘ in die Geschichte eingeht.“

Ausrichter-Vereine bleiben am Ball

So wurde entschieden, die Kreismeisterschaften der Jugend, der Erwachsenen und im Mixed um ein Jahr zu verschieben. Mit dem TC Motzenhofen, TC Aichach und TC Mering veranstalten die Kreismeisterschaften 2021 dieselben Vereine wie für heuer geplant.

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Wegen der vom Bayerischen Tennis-Verband beschlossenen Verschiebung der Punktspiele nach hinten wäre es ohnehin zu Terminkollisionen mit den Kreismeisterschaften gekommen, sofern die Medenrunde überhaupt in vollem Umfang stattfindet.

Die Annahmen des BTV in einer Veröffentlichung an die Vereine, wo von einem zu erwartenden „Wettspielbetrieb mit ordentlichen Bedingungen“ die Rede ist, erschienen den Gesprächsteilnehmern recht spekulativ.

Aichach-Friedberg: Vereine fürchten Ansteckungsgefahr

Bei einer Umfrage innerhalb der Tennisgemeinschaft wurde klar, dass sowohl im Jugendbereich als auch insbesondere bei der „Risikogruppe Senioren“ kaum ein Verein die Verantwortung für den Spielbetrieb übernehmen will. Nach jetzigem Kenntnisstand haben neben den beim Gespräch anwesenden Vereinen aus Friedberg, Kissing, Aichach, Motzenhofen und Pöttmes fast alle weiteren TG-Vereine beschlossen, die Teilnahme an den Jugendpunktspielen abzusagen. Es geht ja nicht nur um die Ansteckungsgefahr der eigenen Vereinsmitglieder bei Auswärtsspielen, sondern auch um die Verantwortung, alle Vorsorgemaßnahmen auf dem eigenen Vereinsgelände sicherzustellen.

Deshalb wird den Vereinen empfohlen, eher nicht an den Punktspielrunden teilzunehmen. Wollen einzelne Mannschaften unbedingt spielen, sollten die Vereine darauf bestehen, dass jede Mannschaft einen Hygienebeauftragten benennt und ein Dokument unterschreibt, das den Verein von allen Haftungsfragen ausnimmt.

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