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Tennis
28.05.2021

Lokalmatadore überzeugen bei LK-Turnier in Mering

Endlich wieder Wettbewerb: Florian Schieferd war einer der Lokalmatadoren beim LK-Turnier auf der Anlage des TC Mering.
Foto: Siegfried Baumüller

Beim LK-Turnier des TC Mering sind 35 Teilnehmer am Start. Manche Spieler reisen aus anderen Bundesländern an. Wie die heimischen Spieler abschneiden.

Die Kreismeisterschaften sind abgesagt, der Start der Punktspiele wurde auf Mitte Juni verschoben. Doppel sind nur eingeschränkt erlaubt, Duschen und Vereinsgaststätten geschlossen. Auch die Tennisspieler im Wittelsbacher Land bleiben von den Auswirkungen der Corona-Pandemie nicht verschont. Doch anders als in anderen Sportarten herrscht auf den heimischen Tennisanlagen schon wieder reger Betrieb. Als kontaktfreie Sportart profitiert der Tennissport besonders von den bereits erfolgten Lockerungen.

Bei TC Mering fand sogar der erste Wettbewerb schon wieder statt. Beim 3. Meringer LK-Turnier ging es für 35 Teilnehmer zum ersten Mal in diesem Jahr darum, ihre Leistungsklasse zu verbessern. Das LK-System, das die individuelle Leistungsklasse der Aktiven abbildet, wurde zuletzt komplett reformiert (wir berichteten). Die Wertung war aber wegen der Corona-Pandemie vorübergehend ausgesetzt. Modifiziert wurde unter anderem die Punktevergabe. Erstmals gibt es im System nun auch Nachkommastellen.

Tennis: Erster Turnier findet in Mering statt

Turnier-Organisator Stefan Beier konnte in Mering auch zahlreiche überregionale Spieler begrüßen. Leider musste die Damenkonkurrenz abgesagt werden. Bei den Männern waren 20 Spieler aus dem Bezirk Schwaben, zwölf aus Oberbayern und drei aus Baden-Württemberg angereist. Sogar drei Jugendliche (Jahrgang 2007) waren am Start. Insgesamt umfasste das Teilnehmerfeld ein breites Spektrum an Leistungsklassen. Der beste Spieler Tobias Kegel (ESV Immenstadt, LK 4,4) gewann sein erstes Match mit 6:0 6:3 gegen Lokalmatador Florian Deiml (TC, LK 5,9), ehe er im zweiten Match gegen den schwächer eingestuften Lukas Rieber (TC Augsburg, LK 5,2) mit 2:6 3:6 verlor. Deiml rehabilitierte sich und gewann mit 6:1 klar gegen Dominik Keller (TC Wertingen, LK 6,9).

Von 9.30 bis zum letzten Matchball kurz vor 17 Uhr ging das Turnier, Zuschauer waren nicht zugelassen. Gespielt wurde im sogenannten Spiralsystem: Jeder Spieler bekam es mit einem vermeintlich stärkeren – vom LK-Ranking eingestuft – und einem vermeintlich schwächeren Gegner zu tun. Im Teilnehmerfeld fanden sich auch vier Spieler der Meringer Bezirksligamannschaft sowie einige TCM-Junioren. Besonders hervor taten sich mit jeweils zwei Siegen: Skander Kaafar und Jonas Gerstmayr. Einen Sieg konnten Florian Deiml, Andreas Ludwig und Benedikt Beier verbuchen.

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