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Fußball

27.01.2020

Tolle Fahrt, falsches Ergebnis für Eurasburger FCA-Fans

Begleiteten den FCA nach Berlin, in die „Alte Försterei“: Thomas Asam (rechts) und vier Jugendliche, darunter sein Sohn Fabian und sein Neffe Tobias.
Foto: Asam

Plus Der Eurasburger Thomas Asam begleitete den FC Augsburg zum Spiel bei Union Berlin. Wie es dazu kam und was die Reisegruppe unterwegs erlebt hat.

Es war ein anstrengendes, aber irgendwie auch lohnenswertes Wochenende für den Eurasburger Thomas Asam. Er und seine vier Begleiter waren mit dem FC Augsburg in Richtung Bundeshauptstadt unterwegs, genauer zur „Alten Försterei“, dem Stadion des Bundesliga-Neulings Union Berlin. „Von der Stimmung und den Erfahrungen her betrachtet, war es echt super – vom Ergebnis her betrachtet allerdings überhaupt nicht“, so Asam, der früher einmal als Fußballabteilungsleiter beim SC Eurasburg engagiert war. Der FCA spielte bekanntlich alles andere als gut und verlor beim Aufsteiger letzten Endes mit 0:2.

Von Friedberg nach Berlin für den FC Augsburg

Am Samstag um viertel nach acht begann der Trip nach Berlin – mit der Straßenbahnfahrt von Friedberg zum Augsburger Hauptbahnhof. Neben Thomas Asam waren sein Sohn Fabian, sein Neffe Tobias, Fateh ein anerkannter Flüchtling aus Afghanistan und ein Freund seines Sohnes dabei. „Für Fateh, der mittlerweile eine Ausbildung zum Zahnarzthelfer macht und der schon seit drei Jahren bei uns wohnt, war es das Weihnachtsgeschenk“, erzählt Asam.

Um 9.15 Uhr fuhr der Zug nach Berlin ab um 14.30 Uhr hatte man das Berliner Kultstadion erreicht. Die Stimmung in der Hauptstadt beeindruckte die Eurasburger Reisegruppe. „Die war toll, absolut familiär und friedlich, wir wurden überall – ob in der Stadt oder im Stadion – herzlich willkommen geheißen“, so Asam. Nur das Spiel wollte nicht so recht dazu passen. „Die haben wirklich schlecht gespielt, das war nix“, lautete das kurze und harte Urteil nach der Rückkehr am frühen Sonntagmorgen.

Eurasburger bringen Leuten im Zug das Schafkopfen bei

Die Stunden in der Bahn wurden übrigens auch dazu genutzt, zweien aus der Gruppe das Schafkopfen beizubringen. „Auf der Hinfahrt haben wir das gemacht, auf der Rückfahrt waren wir dann ehrlicherweise ein bisschen müde“, gestand Asam. Allerdings habe sich schon aus diesem Grund die Fahrt gelohnt, ließ Thomas Asam in einem Beitrag von „Blickpunkt Sport“ im Bayerischen Rundfunk wissen.

Der war übrigens auch maßgeblich daran beteiligt, dass die Fahrt nach Berlin inklusive Stadionbesuch für die fünf überhaupt zustande kam. Begonnen hatte die wundersame Geschichte nämlich schon beim Rückrundenauftakt – beim Heimspiel gegen Dortmund. „Da hat mich einer angesprochen, mich zum Spiel gefragt und dann wissen wollen, ob ich in der Halbzeit kurz für Zeit hätte“, erzählt Asam. Er hatte – und in der Pause stand der nette Herr wieder bei ihm – mit einem BR-Mikrophon in der Hand.

Eurasburger FCA-Fans kamen sogar ins Fernsehen

„Da habe ich alles noch einmal erzählt und da Ex-FCA-Trainer Manuel Baum im Studio war, hab ich halt noch gesagt, dass ich ein Problem hätte, was das Berlin-Spiel angeht“, so Asam. Der Eurasburger hatte zwar fünf Zugtickets, aber nur drei Eintrittskarten. Manuel Baum versicherte, da wäre was möglich, und über die Geschäftsführung Sport des FCA gelang es, alle fünf mit Karten für die „Alte Försterei“ zu versorgen.

Am Spieltag selbst wurde die Eurasburger Gruppe dann auch vom BR begleitet und schließlich landete der Beitrag am Sonntagabend im Fernsehen.

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Die Diskussion ist geschlossen.

27.01.2020

Schöner Beitrag, aber schade, dass der Recall von Augsburg Calling keinerlei Erwähnung findet.
Politische Gründe?

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