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HandballBayernliga

16.10.2017

Unsanft gelandet

Ein symptomatisches Bild für das Spiel des TSV Friedberg: Thomas Wagenpfeil wurde hart genommen und landete unsanft auf dem Hallenboden. Die Friedberger mussten sich dem Spitzenreiter Erlangen-Bruck mit 28:32 geschlagen gegen und kassierten die zweite Pleite in Folge.
Bild: kolbert-press

Friedberg muss sich dem Spitzenreiter Erlangen-Bruck beugen

Die Friedberger Erste hat ein echtes Spitzenspiel gegen Erlangen-Bruck mit 28:32 (13:13) verloren. In einem rassigen und temporeichen Handballspiel auf hohem Niveau zog der TSV den Kürzeren.

Die Franken haben eine beeindruckende Entwicklung genommen. In ihrem ersten Jahr in der Bayernliga gehörten sie zu den Teams im unteren Mittelfeld, letztes Jahr verhinderte aber nur ein Rechtsstreit mit dem bayerischen Verband eine Top-Platzierung. In dieser Saison ist Erlangen-Bruck ohne Punktverlust Tabellenführer und zeigte von Beginn an in beeindruckender Manier, warum.

Mit dem Tempohandball der Gäste hatte der TSV zunächst einige Probleme. Jeder Fehlwurf, jeder Ballverlust wurde von den Gästen mit den blitzschnellen Gegenzügen sofort bestraft. 4:7 und 6:9 lag Friedberg zurück, nach 19 Minuten nahm Coach Pesic dann eine Auszeit. Danach drehte der TSV die Partie, da er besser verteidigte, Torwart Benjamin von Petersdorff tolle Paraden zeigte und die Handballer vorne konsequenter auftraten.

Nach dem 13:12 hatte Friedberg kurz vor der Pause schließlich zwei Angriffe lang die Chance, den Vorsprung auszubauen, die Defensive der Franken hielt aber und schließlich ging man mit einem 13:13 in die Kabinen. Den besseren Start erwischten dann aber die Gäste. Ihr Tempohandball und ihre beiden ausgezeichneten Torhüter verschafften ihnen mit dem 17:13 die ersten Vorteile. Wieder steigerte sich der TSV und kam in einer begeisternden Partie mit vielen tollen Szenen Mitte des zweiten Durchgangs zum 21:22-Anschlusstreffer.

Doch mehr sollte es nicht werden, dafür ließ Friedberg jetzt zu viel liegen. Drei vergebene Siebenmeter, zwei spektakuläre Paraden des Gästekeepers bei Kontern, so hielt Erlangen seinen Vorsprung. Die Chancen waren da, aber Friedberg nutzte sie zu selten. Ein solch starker Gegner bestraft solche Nachlässigkeiten dann eiskalt: Kurz darauf war Erlangen-Bruck wieder mit 26:22 vorne. Über ein 28:23 gingen die Franken schließlich ihrem fünften Sieg im fünften Spiel entgegen, den sie mit dem Endresultat von 32:28 denn auch verdient sicherstellten.

Friedberg v. Petersdorff; Kraus; Okyere (2), Haggenmüller (4); Wagenpfeil (1); Thiel (3), Schnitzlein (4/1), Augner (3); T. Müller; Dittiger (4); Lodemann (3); Abstreiter (4).

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