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Volleyball

14.01.2019

Unsanfte Landung in Sachsen

Zum vierten Mal in Folge landeten die Friedberger Volleyballer um ihren Spielertrainer Christian Hurler (Nummer 13) auf dem Hosenboden, diesmal verlor Friedberg in Leipzig mit 0:3.
Bild: Udo Koss

Der TSV Friedberg wird für sein mutiges Auftreten bei den L.E. Volleys in Leipzig nicht belohnt und kassiert somit die vierte Niederlage in Serie.

Das erste Spiel nach der Winterpause stand für die Volleyballer des TSV Friedberg auf dem Programm – und dabei mussten die Friedberger gleich eine weite Auswärtsfahrt bewältigen. Das Team um Spielertrainer Chrisian Huler war zu Gast in Leipzig beim Tabellendritten. Nach drei Niederlagen in Folge wollten die Herzogstädter mit einem Sieg ins neue Jahr starten. Allerdings musste der TSV neben Andreas Eichhorn und Fabian Gumpp kurzfristig auch auf Christian Pohl verzichten, der sich im Abschlusstraining verletzte.

Im ersten Satz begannen beide Teams auf Augenhöhe. Die Annahme auf beiden Seiten stand stabil und so konnte Zuspieler Jannik Birkholz seine Angreifer gut in Szene setzen. Gegen Mitte des Satzes zogen dann die Friedberger davon und konnten sich gleich mit vier Punkten absetzen.

Der Vorsprung reicht nicht aus

Friedberg spielte in vielen Situationen clever und verwaltete so den Vorsprung bis zum 23:20 verwalten. Nach zwei Auszeiten fingen sich die Hausherren jedoch wieder und konnten immer weiter verkürzen, bis sich am Ende eine spannender Endspurt entwickelte. Dieser endete dann allerdings beim 27:25 mit dem besseren Ende für die Gastgeber aus Sachsen.

Nach diesem Satzverlust startete der TSV besser in den zweiten Satz, musste dann aber den Ausgleich zum 9:9 hinnehmen. Von da an lief vieles gegen die Friedberger. Der TSV kassierte einen Punkt nach dem anderen und lag dann mit 11:18 zurück. Doch ab diesem Moment ging ein Ruck durch die Mannschaft, die Annahme um Libero Hannes Steffan stand stabiler und der TSV holte Punkt für Punkt auf. Allerdings waren die Hausherren, wie bereits im ersten Satz, in den entscheidenden Phasen einfach cleverer und sie hatten einige Male auch das Glück auf ihrer Seite. So reichte die Friedberger Aufholjagd nicht mehr für einen Satzgewinn, Leipzig sicherte sich den Durchgang letzten Endes noch mit 25:20.

Den Beginn des letzten Satzes verschliefen die Friedberger komplett. Die Annahme der Truppe von Christian Hurler wackelte, es gelang kaum ein vernünftiger Aufbau und schnell lag der TSV mit 3:7 zurück. Nach einer Auszeit fingen sich die Herzogstädter wieder und fanden besser ins Spiel. Allerdings waren es immer wieder die Leipziger, die mit einer guten Blockarbeit punkten konnten. Viele Eigenfehler erschwerten den Friedberger Spielaufbau und so konnte der TSV den Rückstand vom Anfang des Satzes nie wirklich aufholen. Am Ende mussten die Herzogstädter den dritten Abschnitt mit 19:25 und damit das Match letztlich glatt mit 0:3 Sätzen abgeben.

Nach dieser 0:3-Niederlage befinden sich die Herzogstädter weiterhin auf dem fünften Tabellenplatz – allerdings warten sie nun seit vier Spielen auf einen Sieg. Doch viel Zeit zum Nachdenken bleibt den Friedbergern nicht, denn bereits am kommenden Samstag, 19. Januar, steht das erste Heimspiel des Jahres an. Dann geht es um 20 Uhr gegen Taufkirchen.

„Wir haben uns heute gut verkauft, es aber in den wichtigen Phasen verpasst, uns für die Leistung zu belohnen. Im Endeffekt schaut das Ergebnis deutlicher aus, als es war und wir hätten heute auch einen Punkt verdient gehabt“, so Spielertrainer Christian Hurler.

Friedberg Jannik Birkholz, Julian Birkholz, Erhardt, Kaiser, Christian Hurler, Michael Hurler, Husemann, Sauerstein, Steffan, Stöcker

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