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07.02.2015

Vier Stammspieler fallen aus

Wenigstens Thomas Wagenpfeil fällt beim TSV Friedberg im Spiel beim Spitzenreiter SG Leutershausen nicht aus: Wagenpfeil war letzte Woche hart genommen worden und musste benommen in der Schlussphase gegen Nußloch draußen bleiben. Heute Abend kann er spielen.
Bild: Kolbert

Der TSV Friedberg kann auch beim Tabellenführer SG Leutershausen nicht in Bestbesetzung antreten. Die „Zweite“ steht vor dem Nachbarschaftsderby mit Haunstetten

Die Drittliga-Handballer des TSV Friedberg können auch beim Spitzenreiter aus Leutershausen nicht in Bestbesetzung antreten. Am Samstag ab 20 Uhr müssen die Friedberger voraussichtlich ohne vier Stammspieler auflaufen. Ebenfalls auf Reisen geht der TSV II, der am Samstag zeitgleich beim TSV Haunstetten ran muss.

Es sind keine rosigen Aussichten, die TSV-Trainer Mirko Pesic vor dem Spiel in Leutershausen hat: Simon Lodemann fehlt weiterhin beruflich bedingt, Andreas Dittiger, Manuel Vilchez-Moreno und Lukas Aigner sind verletzt. Immerhin hat sich Thomas Wagenpfeil im Spiel gegen Nußloch keine schweren Blessuren zugezogen und kann wieder auflaufen. Außerdem ist Linksaußen Simon Schwarz von der „Zweiten“ mit dabei. Die SG Leutershausen führt die Tabelle mit nur einem Punkt Vorsprung vor dem letzten Friedberger Gegner aus Nußloch an. Die Mannschaft ist im vergangenen Jahr aus der 2. Bundesliga abgestiegen und will natürlich schnellstmöglich wieder dorthin zurück. Gemeinsam mit Nußloch dominiert Leutershausen diese Saison – der Verfolger des Spitzenduos, Hochdorf, ist sieben bzw. sechs Punkte hinter den beiden Spitzenteams.

Darum ist der ersatzgeschwächte TSV natürlich klarer Außenseiter. Trainer Mirko Pesic hofft darauf, dass ihm weitere Ausfälle erspart bleiben: „Ein Virus geht gerade bei uns um, auch ich bin leicht krank geworden. Michael Schnitzlein hat deswegen die gesamte Woche nicht trainieren können, auch andere Spieler sind deshalb angeschlagen.“ Pesic hofft, dass wenigstens all seine verbliebenen Akteure in Leutershausen auflaufen können. Die Mannschaft habe in dieser Woche ehrgeizig trainiert, ließ der Coach verlauten. „Wir wollen auch bei Leutershausen mutig auftreten. Wir werden einfach mal schauen, wie weit wir gegen den klaren Favoriten mit diesem ersatzgeschwächten Kader kommen“, sagte Pesic.

Weit müssen die Handballer der Friedberger „Zweiten“ am Samstag nicht fahren für ihr Auswärtsspiel. Ab 20 Uhr sind sie beim TSV Haunstetten gefordert. Das Derby gegen die Augsburger, die sich in der Bayernliga im Mittelfeld befinden, ist eine neue Herausforderung. Friedberg hat das Hinspiel nur knapp verloren (23:25) und will alles versuchen, um in dieser prestigeträchtigen Begegnung eine gute Vorstellung zu zeigen. Dabei gehen die Herzogstädter mit demselben Kader wie in der Vorwoche an den Start, nur Simon Schwarz wird bei der Ersten aushelfen. Trainer Christoph Handelshauser erhofft sich mehr Konstanz von seinen Spielern: „Was in der Mannschaft steckt, hat sie am letzten Samstag in der ersten Hälfte gegen Auerbach gezeigt.“ Das sei wirklich guter Handball gewesen, so Handelshauser – und den wolle man gegen Haunstetten eben nicht nur über 30, sondern über 60 Minuten lang zeigen.

Bobingen – TSV III (19.30 Uhr); Königsbrunn II – TSV-Damen (18 Uhr); JSG mA-Jugend – U’pfaffenhofen/Germering (15.45 Uhr); JSG mC-Jugend – HSG Isar-Loisach (14 Uhr); Schwabmünchen – JSG Friedberg/Kissing wC-Jugend (13 Uhr); Heimspieltag der E2-Jugend (ab 11.15 Uhr). Sonntag HSG Isar-Mitte – JSG mB-Jugend; Spieltag der JSG Friedberg/Dasing mD-Jugend in Friedberg (ab 11.30 Uhr).

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