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Handball-Nachlese

25.02.2015

Wechsel von Michael Luderschmid

Das Thema Friedberg hat sich für Michael Luderschmid erledigt. Der Torhüter wechselte zum Drittligakonkurrenten TuS Fürstenfeldbruck.
Bild: Christian Kolbert

Friedbergs Eigengewächs und Bayernliga-Torwart stand am vergangenen Spieltag bereits im Kader des Drittligakonkurrenten TuS Füstenfeldbruck

Die Friedberger Handballer sind trotz der Niederlage bei Germania Großsachsen mit ihrer Leistung zufrieden. Das stark ersatzgeschwächte Team, das nur mit acht Feldspielern angereist war, hat beim 29:35 (14:18) so lange mitgehalten, wie die Kräfte es zuließen.

An guten Torhütern mangelt es dem TSV dagegen nicht. Einen davon, ein echtes Friedberger Eigengewächs, hat es jetzt zum Liganachbarn gezogen: Michael Luderschmid, der in dieser Spielzeit bei der Zweiten im Kasten stand und seit Monaten in bestechender Form ist, wechselte zum bayerischen Rivalen TuS Fürstenfeldbruck. Beim Sieg der Brucker gegen Rödelsee stand er bereits im Kader. Der Transfer wurde von der TSV-Spitze im Vorfeld nicht bekannt gegeben und bislang auch nicht kommentiert. Luderschmid bekam auch nicht die Chance, sich in der 3. Liga zu beweisen.

Die Herzogstädter haben jetzt noch neun Spiele Zeit, ihren Punktestand in der 3. Liga Süd zu verbessern. Immer noch stehen sie auf dem letzten Rang, mittlerweile beträgt der Abstand auf Fürstenfeldbruck, der ersten Mannschaft über dem Strich, sieben Zähler. Beim derzeitigen Personalbestand wäre es ein mittleres Wunder, sollte es den Friedbergern noch gelingen, dies aufzuholen. So schwer es fällt, das einzugestehen, aber alles sieht danach aus, als wäre die tolle Reise des TSV Friedberg in der 3. Liga nach sieben Jahren im Mai zu Ende.

Friedberg hat am Samstag in Großsachsen lange gut mitgehalten. Nach 20 Minuten stand es 9:10, doch nach der zweiten Zeitstrafe für Andreas Dittiger und der bald darauf erfolgten ersten für Tizian Maier konnten die Gastgeber auf 10:14 stellen. Bis zur Pause schaffte es der TSV immerhin, den Abstand konstant zu halten.

Bis zehn Minuten vor Schluss gestalteten die Gäste alles offen. Beim 26:28 hatten die Handballer sogar zwei große Chancen auf mehr, doch langsam schwanden dem ersatzgeschwächten Team die Kräfte, die beiden Würfe saßen nicht. Trainer Mirko Pesic sah in der dünn besetzten Bank den Hauptgrund für die Niederlage: „Wir haben wirklich alles gegeben, aber nach 50 harten Minuten ging es dahin. Anfang der zweiten Hälfte gab es die rote Karte für Andi Dittiger, damit konnten wir nur noch einmal wechseln. Als dann sechs Minuten vor Schluss auch noch Michi Schnitzlein verletzt ausfiel, hatten wir noch sechs Feldspieler. Darum wurde der große Kampf nicht belohnt, obwohl besonders Fabi Abstreiter, Tizian Maier und Peter Haggenmüller groß aufgespielt haben.“

Elf Treffer schaffte der Halblinke Abstreiter, ein ausgezeichneter Wert. Doch Ausfälle wie die des Halbrechten Lukas Aigner und des Abwehrchefs Manuel Vilchez-Moreno kann der TSV nicht ausreichend kompensieren. Das Verletzungspech macht die schwere sportliche Situation noch herausfordender.

Mit vier Saisonsiegen steht Friedberg daher am Tabellenende, am Samstag kommt mit dem Dritten Hochdorf der nächste schwere Brocken. (gia/asj)

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