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22.07.2010

Wer an sich glaubt, verkraftet auch die Hitze

Hoch, weit und schnell. Trotz der Hitze hängten sich rund 170 Schüler gestern beim Kreissportfest im Landkreisstadion in Aichach so richtig rein und zeigten, warum sie für den Wettbewerb nominiert wurden. Fotos: ech
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Hoch, weit und schnell. Trotz der Hitze hängten sich rund 170 Schüler gestern beim Kreissportfest im Landkreisstadion in Aichach so richtig rein und zeigten, warum sie für den Wettbewerb nominiert wurden. Fotos: ech

Aichach-Friedberg Schon von Weitem konnte man die Lautsprecheranlage des Josef-Bestler Stadions in Aichach hören. Auf den Laufbahnen rund um den Platz gaben junge Sportler ihr Bestes, wurden von den Tribünen aus laut angefeuert. Beim diesjährigen Kreissportfest der Leichtathletik in Aichach war ganz schön was los. 173 Schüler aus den 5. bis 10 Klassen der Hauptschulen, Realschulen und Gymnasien des Landkreises zeigten ihr Können in Disziplinen wie Ballwurf, Weitsprung oder Langstreckenlauf.

Das Kreissportfest fand nun schon das 30. Jahr in Folge statt. Die Fachberaterin für Sport im Landkreis, Stephanie Moravcik, organisiert gemeinsam mit den beiden anderen Fachberatern schon seit drei Jahren das Sportereignis. "Ohne Helfer wäre diese Veranstaltung gar nicht möglich", so Moravcik. Das Fest wurde von über 30 freiwilligen Helfern aus den Oberstufen der Gymnasien und außerdem von einigen Sportlehrern der Schulen, die als Kampfrichter fungierten, unterstützt.

Wer an dem Sportfest teilnimmt, entscheiden die Sportlehrer der einzelnen Schulen. Schüler, die im Sportunterricht besonders gute Leistungen zeigen, bekommen die Möglichkeit, sich im direkten Wettkampf mit anderen Schülern aus dem Landkreis zu messen. Die Kampfrichterin Julia Trinkwalder-Fend, die nun schon seit fünf Jahren mithilft, sagte, es sei vor allem auch für Schüler, die nicht in Sportvereinen sind, eine großartige Chance, ihre Leistungen mit anderen vergleichen zu können. Ein besonderer Ansporn waren da sicher auch die Wanderpokale, die den jeweiligen Gewinnern in den verschiedenen Kategorien und Klassen auch in diesem Jahr wieder winkten.

Jedoch bleiben bei den sportlichen Aktivitäten der Schüler auch kleinere und größere Verletzungen nicht aus. Im Ernstfall standen aber Sanitäter der Wasserwacht Aindling mit einem Einsatzfahrzeug zur Verfügung. Nach Auskunft der Sanitäter ist aber dieses Jahr nichts Größeres passiert. Ein paar zu behandelnde Blasen, einige Schüler hatten Kreislaufprobleme.

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Zum Abkühlen ein Platz im Schatten

Das war bei dem Wetter natürlich kein Wunder. Schüler, die gerade nicht antraten, hielten sich hauptsächlich im Schatten auf. "Das Wetter macht uns schon zu schaffen, aber wir haben trotzdem eine Menge Spaß. Wenn man an sich glaubt und weiß, dass man gut ist, kann man auch bei solchem Wetter gute Leistungen erbringen", erzählte eine Schülerin. Wer sich dieses Jahr nicht qualifiziert hat oder nicht die Platzierung erreicht hat, die er wollte, muss nicht traurig sein. Schon nächstes Jahr wird das Kreissportfest der Leichtathletik dank vieler freiwilliger Helfer wieder in Friedberg stattfinden.

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