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Kreisklasse Aichach

11.11.2019

Wulfertshausen quält sich zum Erfolg

Halt, hiergeblieben. Für diesen „doppelten Trikottest“ gegen Christian Braun sah Wulfertshausens Maximilian Demharter Gelb.
Foto: Peter Kleist

3:1 gegen Schlusslicht Stotzard. Bachern feiert einen Kantersieg. Viele Tore bei den Spielen des FC Stätzling II und des SV Ried. Ottmaring unterliegt.

Viele Tore fielen in den Spielen der Teams aus dem Altlandkreis – nur nicht in Inchenhofen. Dort verlor der SV Ottmaring beim neuen Tabellenführer mit 0:1 hauchdünn.

Rehling - Bachern 0:7 Der Aufsteiger hatte leichtes Spiel. „Wir waren in allen Belangen unterlegen“, stellte Abteilungsleiter Manuel Rauscher der Heimelf kein gutes Zeugnis aus. „Körperlich und technisch war uns der Gast um Längen voraus“, so Rauscher weiter, der auch eingestand, dass die Heimpleite auch in dieser Höhe völlig in Ordnung ging. Schon nach einer halben Stunde führten die agilen Gäste aus Bachern durch zwei Treffer von Markus Gold (8., 28.) und Peter Schmitt (20.) klar mit 3:0. Rehling musste auch in der Folgezeit nur hinterherlaufen und kassierte vier weitere Tore – obwohl Bachern durchaus einen Gang herunterschaltete. Die Sportfreunde ließen dennoch den Ball gekonnt durch ihre Reihen laufen.

Tore 0:1 Gold (8.) 0:2 Schmitt (20.) 0:3 Gold (29.) 0:4 Jirousch (70.) 0:5 Schmitt (73.) 0:6 Holzapfel (81.) 0:7 Rohrer (84.) – Zuschauer 100

"Eishockey-Ergebnis" in Stätzling

Stätzling II - Oberbernbach 4:4 Von einem Eishockey-Ergebnis sprach Christian Jauernig, der Trainer des FC Stätzling. Zu viele leichte Ballverluste und unzählige Abspielfehler ließen seine Elf nicht wie gewohnt ins Rollen kommen. „Oberbernbach hat es uns richtig schwer gemacht und deshalb müssen wir letztlich mit der Punkteteilung zufrieden sein“, so der Stätzlinger Coach. Oberbernbach war 90 Minuten giftig in seinen Aktionen, ging dabei sogar zweimal in Führung und glich 20 Minuten vor dem Ende durch einen Treffer von Kadirolli zum 4:4 aus. „Wir haben nach dem 4:3 einfach keine Ruhe in unsere Aktionen gebracht“, ärgerte sich FCS-Trainer Jauernig.

Tore 0:1 Güner (5.) 1:1 Stronczik (44.) 2:1 Stronczik (48.) 2:2 Kadirolli (57.) 2:3 Schimpf (59.) 3:3 Kandler (61.) 4:3 Kneer (64.) 4:4 Kadirolli (69.) – Zuschauer 40

Sieg trotz Fehlstart

Tandern – SV Ried 3:4 Richtig sauer war SVR-Spielertrainer Michael Meisetschläger in der Anfangsphase. „Wir hatten uns so viel vorgenommen und dann tritt genau das Gegenteil ein.“ Seine Truppe agierte sehr schlafmützig, produzierte haarsträubende Fehler in der Defensive und lag nach 15 Minuten schon mit 0:2 hinten. „Wir hätten uns nicht beklagen können, wenn wir noch weitere Treffer kassiert hätten“, so Meisetschläger. Doch Ried fand ins Spiel zurück, glich bis zur Pause durch zwei Tore von Lorenz Hintersberger aus und nahm schließlich die drei Punkte mit nach Hause. Eng wurde es noch in der Schlussminute, als zunächst Rieds Pascal Lokamiak die Ampelkarte sah und Lukas Eikelmann ein Eigentor zum 3:4 unterlief.

Tore 1:0 Köbl (6.) 2:0 Birkl (14.) 2:1 Hintersberger (34.) 2:2 Hintersberger (39.) 2:3 Baubejy (61.) 2:4 Hintersberger (81.) 3:4 Eikelmann (90. Eigentor)– Gelb-Rot Lakomiak (89./SVR) – Zuschauer 80

Ganz schwaches Spiel

WulfertshausenDJK Stotzard 3:1 Von einer sehr schwachen Partie sprach Wulfertshausens Trainer Bastian Schaller. „Das war ein grottenschwacher Auftritt von uns, aber auch von den Gästen“, sagte Schaller. Ein Spiel nach dem Motto „Not gegen Elend“. Der Coach der Wulfertshauser sah ein extrem schwaches Passspiel, „da lief auf beiden Seiten einfach nichts zusammen.“ Nach einer torlosen ersten Halbzeit gelang dann Sebastian Schmieder mit einem kuriosen Elfmeter die Führung. Schaller: „Schmieder rutschte bei der Ausführung aus und schoss sich selbst den Ball ans Schienbein und von dort trudelte er ins Tor.“ Als Simon Heckenstaller nach einer Notbremse Rot sah, verwandelte Manuel März den Freistoß direkt zum 1:1. Das rüttelte aber die Platzherren wach, die sich in Unterzahl mehr zutrauten und schließlich doch noch zum nicht unverdienten Sieg kamen. Erwärmen konnte die Partie aber niemanden. „Das beste sind die drei Punkte“, meinte Schaller.

Tore 1:0 Schmieder (50./FE) 1:1 März (62.) 2:1 Korn (71.) 3:1 Würsching (75.)– Rot Heckenstaller (61./SVW/Notbremse) – Zuschauer 50

Inchenhofen – SV Ottmaring 1:0 Von Beginn an agierten die Platzherren im Sportpark sehr konzentriert. „Man spürte, dass die Mannschaft ein frühes Tor erzielen wollte“, so TSV-Pressesprecher Michael Schreier. Aggressiv arbeitete die Heilgemeir-Elf gegen den Ball und belohnte sich: Nach einer Viertelstunde gelang Max-Josef Strobl der Führungstreffer nach glänzender Vorarbeit von Elias Landsbeck. Wenig scheiterte Landsbeck allein vor Gästekeeper Alexander Paula überhastet. Danach verflachte die Partie zusehends. Vor allem der Gast aus Ottmaring blieb in der Offensive vieles schuldig. „Die hatten keine einzige nennenswerte Torchance“, meinte Michael Schreier abschließend.

Tor 1:0 Strobl (15.) – Zuschauer 50

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