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Fußball Landesliga

10.04.2015

Zumindest nicht verlieren

Nicht allzu viele Chancen vor dem Tor werden Florian Stapfer (rotes Trikot) und der SV Mering bekommen, wenn es morgen zum SC Ichenhausen geht. Wollen die Meringer vorne mit dran bleiben, müssen sie zumindest eine davon nutzen.
Bild: R. Fischer

Der SV Mering ist am Sonntag in Ichenhausen gefordert. Und Trainer Bayer hat höchsten Respekt vor dem Konkurrenten

Ein Aufsteiger aus einem eher kleinen Ort, als solches verkauft sich der SC Ichenhausen gerne. Und hofft darauf, dass die Konkurrenz darauf hereinfällt. „Das aber wird ein Spiel absolut auf Augenhöhe“, ist sich Merings Trainer Günter Bayer sicher. Er sieht die Partie eher unter dem Etikett „Verfolgerduell“. Wobei sich für die Meringer die Notwendigkeit ergeben wird, die beste Abwehr der Liga zu knacken.

Ganze 18 Gegentore hat der Aufsteiger bislang kassiert, das ist ein schon ein Traum-Wert. Selbst mit doppelt so vielen ist die Meringer Abwehr noch die Nummer fünf der Liga – es gilt aber zu berücksichtigen, dass drei Spiele Rückstand herrschen. Überlegungen, dass die Rot-Weißen mit etwas Glück und voll absolviertem Programm gut und gerne auch auf Platz zwei rangieren könnten, bezeichnet der Coach als „Milchmädchenrechnung“. Ein weiteres hartes Faktum ist, dass der SCI über den sechstbesten Sturm der Liga verfügt – die Meringer haben nur ganze vier Tore mehr erzielt. Auch da ist der morgige Gegner also eine Macht.

Zuletzt gab es Siege beim starken TSV Nördlingen und gegen den TSV Gersthofen. „Auch von daher wird das am Sonntag ein Hammerspiel werden“, schätzt Bayer. Ichenhausen könne mit breiter Brust antreten, während Mering über Ostern keine Spielerfahrung sammeln konnte. Da werde die Tagesform oder das etwas größere Quäntchen an Glück über Wohl und Wehe entscheiden.

Seine Elf werde die wenigen Chancen, die sich bieten werden, möglichst konsequent ausnutzen müssen. Und hinten gilt es, hoch aufmerksam zu agieren, um die gefährliche Ichenhausener Spitze sich nicht entfalten zu lassen. „Die setzen gerne auf Understatement, haben aber in Wirklichkeit eine große Qualität im Team“, weiß der Meringer Trainer. Will der MSV wirklich im Konzert der Großen heuer noch eine Rolle spielen, gibt es nur ein Ziel: „Zumindest nicht verlieren!“ Bayer wäre mit einem Auswärtspunkt sogar schon sehr zufrieden.

Personell ist die Lage bei den Rot-Weißen unverändert: Stefan Wiedemann und Albert Lopatkiewicz fallen aus, der Rest des Teams steht Bayer zur Verfügung und ist fit. Das werden die Meringer auch sein müssen, wollen sie ihr Ziel verwirklichen.

Die weiteren Begegnungen TSV Aindling – TSV Kottern (gestern Abend); TSV Ottobeuren – SV Planegg-Krailling, FC Gundelfingen – FC Memmingen (bd. Samstag, 15 Uhr); TSV Nördlingen – SC Fürstenfeldbruck (Samstag, 15.30 Uhr); SpVgg Kaufbeuren – SV Egg, SC Oberweikertshofen – FV Illertissen II (bd. Samstag, 16 Uhr); Spfr. Dinkelsbühl – VfB Durach (Samstag, 17 Uhr); FC Affing – TSV Gersthofen (Sonntag, 15 Uhr).

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